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Horn: Beim Familien-Sandskulpturen-Wettbewerb ist Teamwork gefragt

In der Gemeinde hat der erste Familien-Sandskulpturen-Wettbewerb stattgefunden. Zehn Eltern mit ihren Kindern schaufelten, schabten und kratzten fleissig am Festplatz.
Martin Rechsteiner
Der Wettbewerb hat viele Besucher angelockt. Im Bild die Arbeiten an der Chamäleon-Skulptur, die später siegte. (Bild: Martin Rechsteiner)

Der Wettbewerb hat viele Besucher angelockt. Im Bild die Arbeiten an der Chamäleon-Skulptur, die später siegte. (Bild: Martin Rechsteiner)

Es ist schwül an diesem Sonntagnachmittag in Horn. Ab und zu bricht die Sonne aus der Wolkendecke und brennt gnadenlos auf die Menschen, die auf dem Festplatz am See versammelt sind. Es findet der erste Familien-Sandskulpturen-Wettbewerb statt. Zehn Familien aus der Gemeinde sind fleissig am Werk. Unter weissen Pavillons arbeiten sie konzentriert an ihren Skulpturen. Schiffe, Tiere, Rennwagen und Filmcharaktere entstehen an diesem Tag aus Sand.

«Es ist eine knifflige Arbeit»

«Wir haben bis jetzt noch nie eine Sandskulptur gebaut», sagt eine Frau, die mit ihren Kindern an einem Ebenbild des sprechenden Huts aus den Harry-Potter-Filmen arbeitet. Mit Begeisterung fügt sie an: «Als ich den Flyer für den Wettbewerb gesehen habe, habe ich uns gleich angemeldet.» Eine Familie nebenan arbeitet an einem grossen Rennauto aus Sand. «Wir geben uns alle Mühe aber es ist schon eine knifflige Angelegenheit», sagt der Vater. Gerne würde er noch Einschnitte in den Heckspoiler des Sand-Mobils machen. «Ich befürchte aber, er ist nicht stabil genug.»

Der Wettbewerb verlangt den Teilnehmern viel Fingerspitzengefühl und Technik ab. «Sie machen es aber alle sehr gut», sagt Urs Koller, der Organisator des Rorschacher Sandskulpturen-Festivals. Auch er ist an diesem Sonntagnachmittag in Horn – allerdings als Experte, nicht als OK-Mitglied. Am Vormittag hat er den Familien eine Einführung und Tipps in Sachen Sandskulpturenbau gegeben. Später beurteilt er, als Mitglied der dreiköpfigen Jury, die Werke. Koller beeindruckt, mit wie viel Elan die Familien an der Arbeit sind. «

Ins Leben gerufen haben den Wettbewerb Gemeindeschreiber Andreas Hirzel und Gemeinderätin Vera Tettamanti. «Wir haben eine Alternative zu der Beach Soccer Party gesucht, die in Horn stattfand», sagt sie. Das Kriterium: Ein Anlass für Familien. «Es ist toll, mit zehn Familien ist die maximale Teilnehmerzahl erreicht», sagt die Gemeinderätin zufrieden. «Hinzu kommt unser unglaubliches Wetterglück.»

Um 16 Uhr verkündet die Jury die Sieger. Auf dem ersten Platz und damit Gewinnerin einer Reise in den Europapark ist die Familie Inauen mit ihrem Sand-Chamäleon. Zweite wird die Familie Pizzicoli mit der Skulptur «Ice, Ice Baby». Das Team gewinnt einen Eintritt ins Connyland. Den dritten Platz belegt die Familie Casoli mit ihrem «Minion». Als Preis erhält sie einen Eintritt in den Säntispark.

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