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Tausend tolle Tastenträume

Zu einem Tastenreigen hatten Thomas Haubrich, Barbara Swanepoel-Kreis und Dagmar Grigarova in die katholische Kirche eingeladen.
Barbara Hettich
Barbara Swanepoel-Kreis (Flügel), Thomas Haubrich (Truhenorgel) und Dagmar Grigarova (Cembalo) spielen auf drei verschiedenen Tasteninstrumenten in der Kirche St. Stefan. (Bild: Barbara Hettich)

Barbara Swanepoel-Kreis (Flügel), Thomas Haubrich (Truhenorgel) und Dagmar Grigarova (Cembalo) spielen auf drei verschiedenen Tasteninstrumenten in der Kirche St. Stefan. (Bild: Barbara Hettich)

Nein, es war kein Duell zwischen Orgel, Klavier und Cembalo, sondern ein wunderbares Miteinander, das die drei Musiker am Sonntagabend im Rahmen der Amriswiler Konzerte den Konzertbesuchern boten. «Wir verstehen uns gut», sagte Thomas Haubrich, und dies war zweifellos im Zusammenspiel zu spüren.

Organist Thomas Haubrich, Pianistin Barbara Swanepoel-Kreis und Organistin/Cembalistin Dagmar Grigarová spielten sich durch ein aussergewöhnliches Kontrastprogramm – von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik und dies in stets wechselnder Zusammensetzung. Werke für zwei Orgeln des Komponisten Giovanni Bernardo Lucchinetti hatten sie kurzerhand auf drei Instrumente umgeschrieben. «Wir haben das ein bisschen arrangiert», erklärte Haubrich das ungewöhnliche Zusammenspiel zwischen Klavier, Cembalo und Truhenorgel.

Brillant im Zusammenspiel wie auch solo

Die Musiker brillierten insbesondere bei ihren Solodarbietungen. Dagmar Grigarova spielte auf dem Cembalo aus «Sixieme Ordre» des Komponisten François Couperin und mit ganz leichten Tempo-Verzögerungen hat sie es meisterhaft verstanden, der barocken Musik so viel Ausdruckskraft zu verleihen, wie man dies nur selten zu hören bekommt.

Organist Thomas Haubrich zog alle Register an der grossen Orgel auf der Empore. Er improvisierte über «Ein Haus voll Glorie schauet» und schöpfte die gesamte Klangfülle und Klangkraft der Königin der Instrumente aus.

Barbara Swanepoel-Kreis ihrerseits ist eine begnadete Pianistin, dies zeigte sie mit harmonischen Pianosongs des kanadischen Organisten Paul Halley oder den «Three Preludes For Piano» von George Gershwin. Die sinfonischen Kompositionen, geprägt von Stilelementen des Jazz, sind anspruchsvoll zu spielen, doch für Barbara Swanepoel-Kreis scheint nichts zu schwierig. «Ich bin tief beeindruckt, schade, dass nicht mehr Leute gekommen sind», sagte eine der rund 50 Konzertbesucher, die sich mit «Standing Ovations» bei den drei Amriswiler Tastenkünstlern für einen tollen Konzertabend bedankten.

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