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Grossputz in Romanshorn: Taucher sammeln Abfall auf dem Seegrund

Am Samstag sammelten Freiwillige rund um den Romanshorner Hafen Abfall auf. Im Einsatz waren auch zwölf Taucher. Stadtrat Patrik Fink zeigte sich erfreut über die vielen Helfer.
Maria Keller

Die Seeputzete fand ursprünglich in einem kleinen Rahmen statt, einzig eine Tauchergruppe war beteiligt. «Dann kam mir die Idee, dass man auch den Fischerverein und Yachtclub Romanshorn mit einbeziehen könnte», sagt Stadtrat Patrik Fink. Am letzten Samstag stand er zum dritten Mal in Folge für den Clean-Up Day am Hafen Romanshorn.

Ein Helfer greift sich Abfälle zwischen den Steinen. (Bilder: Andrea Stalder)

Ein Helfer greift sich Abfälle zwischen den Steinen. (Bilder: Andrea Stalder)

Hans Hungerbühler, Helfer aus Romanshorn: «Wenn ich beobachte, wie jemand Abfall liegen lässt, mache ich denjenigen auch gerne darauf aufmerksam. Die meisten fühlen sich ertappt. Sie wissen schliesslich, dass das nicht okay ist.»

Hans Hungerbühler, Helfer aus Romanshorn: «Wenn ich beobachte, wie jemand Abfall liegen lässt, mache ich denjenigen auch gerne darauf aufmerksam. Die meisten fühlen sich ertappt. Sie wissen schliesslich, dass das nicht okay ist.»

Und auch in diesem Jahr gilt: Wer sucht, der findet. Mit mehreren Booten fahren die Taucher in unterschiedliche Richtungen auf den See hinaus. Beim Weg zurück unter Wasser sammeln sie allen Abfall, der ihren in die Hände kommt. «Das waren heute hauptsächlich Flaschen», berichtet einer der zwölf Taucher nach der erfolgreichen Suchaktion.

Drei Mädchen fischen Güsel aus dem See.

Drei Mädchen fischen Güsel aus dem See.

Rund 20 Helfer sind im Einsatz

An der ersten Aktion dieser Art vor zwei Jahren seien Fahrräder und Sitzbänke gefunden worden, erinnert sich Evelyne Schultes von der Abteilung Bau und Verkehr.

Taucher suchen den Seegrund ab.

Taucher suchen den Seegrund ab.

«Das Ziel ist es, die Leute für die Thematik zu sensibilisieren.»

Während die Taucher auf dem Seegrund Güsel sammeln, suchen die rund 20 Teilnehmenden mit Abfallsäcken und Greifzangen ausgerüstet die Hafenpromenade und den Seepark ab. Die meisten der freiwilligen Helfer an Land gehören zum Fischerverein oder zum Yachtclub. Vereinzelt haben auch Privatpersonen den Weg an die Hafenpromenade gefunden, darunter einige Familien.

Eine Plastikflasche voller Steine und Algen.

Eine Plastikflasche voller Steine und Algen.

Erwartungen übertroffen

«Ich bin begeistert, einen solchen Ansturm haben wir nicht erwartet», sagt Fink. Eine Teilnehmerin erklärt:

«Das Wetter ist ideal für einen Spaziergang, und es ist ja keine Sache, nebenbei noch den Abfall aufzusammeln.»

In den Abfallsäcken liegen Getränkedosen, Plastikbehälter und Zigarettenstummel. Und als Belohnung gibt es für die Beteiligten nach drei Stunden Hotdogs und warme Getränke.

Systematisch suchen die Helfer das Hafengebiet ab.

Systematisch suchen die Helfer das Hafengebiet ab.

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