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Talentierte Jungschützin aus Mauren will in die Spitzensport-Rekrutenschule

Sarina Hitz aus Mauren gehört zu den besten Nachwuchsschützinnen im Land. Nach dem Abschluss ihrer Lehre zur Schreinerin im kommenden Sommer, will sich die 19-Jährige ganz dem Schiesssport widmen.
Mario Testa
Sarina Hitz mit ihrem Luftgewehr, Zuhause im Garten in Mauren. (Bild: Mario Testa)

Sarina Hitz mit ihrem Luftgewehr, Zuhause im Garten in Mauren. (Bild: Mario Testa)

Wann haben Sie angefangen zu schiessen?

Sarina Hitz: Als ich neun Jahre alt war. Die Schützen Mauren-Berg laden alle Kinder eines Jahrgangs jeweils zu einem Schnuppertraining ein. Da habe ich mich angemeldet und es hat mir sofort gut gefallen.

Was gefällt Ihnen am Schiessen denn so gut?

Es ist die Kombination zwischen Mentaler Stärke und Technik. Man darf sich an Wettkämpfen nie ablenken lassen und muss voll fokussiert sein. Körperlich ist es nicht so anstrengend, wie beispielsweise ein Laufsport, aber doch muss man fit sein.

Was waren bislang Ihre grössten Erfolge?

Vor einem Monat habe ich in Bologna über 50 Meter liegend mit zwei Kolleginnen den Europameistertitel im Junioren-
Team-Wettkampf gewonnen. Vergangenes Wochenende gewann ich mit dem Luftgewehr zudem den Glarner Sommercup und das Shooting Masters.

Sarina Hitz mit ihrem Gewehr im Anschlag. (Bild: Mario Testa)

Sarina Hitz mit ihrem Gewehr im Anschlag. (Bild: Mario Testa)

Als Schreinerin brauchen Sie tagsüber viel Kraft. Sind Sie da im abendlichen Training jeweils nicht etwas zittrig?

Könnte man meinen. Aber erstaunlicherweise schiesse ich nach strengen Arbeitstagen oft besonders gut. Ich trainiere dreimal pro Woche und an den Wochenenden kommen Wettkämpfe und weitere Trainings dazu.

In einem Jahr wechseln Sie auf die Wintersaison hin zur Elite. Was sind da Ihre Ziele?

Ich probiere, nach dem Lehrabschluss die Spitzensport-Rekrutenschule zu absolvieren. Danach würde ich gerne eine Zeit lang als Vollprofi vom Schiesssport leben, an Welt- und Europameisterschaften teilnehmen – und vielleicht auch mal an Olympischen Spielen.

Wie finanzieren Sie ihr Hobby, Gewehre kosten doch ein paar Tausend Franken?

Das Luftgewehr hab ich zur Konfirmation geschenkt bekommen. Für das Kleinkalibergewehr hab ich ein Crowdfunding gestartet. So kam etwa die Hälfte des Geldes zusammen. Sponsoren habe ich noch keine, aber ich werde von Gönnern und Vereinsmitgliedern unterstützt. Zudem gibt’s manchmal auch Erfolgsbeiträge vom Thurgauer Sportamt.

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