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Tagesschaumoderator Hansjörg Enz spricht in Bussnang zum 1. August

Hansjörg Enz erzählt in seiner Ansprache am Vorabend des Bundesfeiertages von seinen Erinnerungen an Bussnang und reist in seiner Rede von der Vergangenheit in die Gegenwart und schaut in die Zukunft.
Sabrina Bächi
Geschichtenerzähler Hansjörg Enz berichtet von seinen Erlebnissen als Kind in Bussnang. (Bild: Andrea Stalder)

Geschichtenerzähler Hansjörg Enz berichtet von seinen Erlebnissen als Kind in Bussnang. (Bild: Andrea Stalder)

Hansjörg Enz kam ohne Fliege, dafür mit einem Koffer voller Geschichten. Der ehemalige Tagesschausprecher berichtete aus seiner Kindheit in Bussnang, wo er immer noch Landbesitzer ist. «Ich war bei meinen Grosseltern in Busslig in den Ferien und oft bei meiner Tante Lina zu Besuch, viele von ihnen werden sich noch an sie erinnern», sagt Enz und das Gemurmel aus dem Publikum gibt ihm Recht.

Der von Gemeindepräsident Ruedi Zbinden als Wortarbeiter angekündigte, gekonnte Geschichtenerzähler hat die Zuhörer schnell im Sack. Mit Witz und Anekdoten aus alten Zeiten weiss er zu unterhalten und lässt es sich dabei nicht nehmen, auch sehr ernste Themen anzusprechen.

Insektensterben am Beispiel Bremenkessel

«Ich erinnere mich an Max - ein furchtbar starkes Ross. Er hatte immer einen Bremenkessel mit brennenden Zeitungen umgeschnallt», erzählt er. Damals habe er sich gefragt, weshalb das Pferd ab dem Rauch nicht husten müsse. Heute frage er sich, wo denn die Bremen geblieben sind.

Das Insektensterben, die Flüchtlingskrise und die Entwicklungshilfe – alles Geschichten, die so viele Facetten tragen, dass die Wahrheit nur schwer zu erkennen sei. «Früher war vieles klarer, heute ist es kompliziert - und die Zukunft sollte ein Vorwärts zu einem neuen Zurück sein», schliesst Enz seine Rede ab.

Der Männerchor Bussnang-Rothenhausen organisierte die Feier beim Schulhaus Hohenalber. Zwischendurch gab es für einige von Ihnen eine Verschnaufpause. (Bild: Andrea Stalder)

Der Männerchor Bussnang-Rothenhausen organisierte die Feier beim Schulhaus Hohenalber. Zwischendurch gab es für einige von Ihnen eine Verschnaufpause. (Bild: Andrea Stalder)

Nach der Verdankung durch Gemeindepräsident Ruedi Zbinden und dem gemeinsamen Singen der Kantons- und Landeshymne sorgte der organisierende Verein, der Männerchor Bussnang-Rothenhausen, für volle Gläser und Bäuche.

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