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Alterszentrum Bussnang: Tag der offenen Fenster

Das Alterszentrum lädt diesen Samstag die Bevölkerung ein, den Erweiterungsbau und die Gartenanlage zu besichtigen. Der Anlass wird mit musikalischer Unterhaltung gefeiert.
Sabrina Bächi
Zentrumsleiterin Irene Heggli vor dem Neubau des Alterszentrums in Bussnang. (Bild: Donato Caspari)

Zentrumsleiterin Irene Heggli vor dem Neubau des Alterszentrums in Bussnang. (Bild: Donato Caspari)

Irene Heggli ist begeistert. Die Leiterin des Alterszentrums in Bussnang (AZB) muss den Weg durch den Erweiterungsbau zwar noch etwas suchen, aber die Vorteile der neuen Räumlichkeiten sind nicht zu übersehen. Grosse und helle Zimmer mit Nasszelle. Die Aussicht besticht durch den Blick auf die Dorfkirchen oder den Viadukt. Hier sollen künftig auch an Demenz erkrankte Personen neue Annehmlichkeiten geniessen.

«Das AZB hat eine geschlossene Abteilung für demenzkranke Personen», erklärt Heggli. Der Erweiterungsbau bietet für diese Bewohner Möglichkeiten, grössere Selbstständigkeit zu erlangen. Bereits Kleinigkeiten wie selbstständige Spaziergänge oder das Lüften stellen für sie Gefahren dar. «Sie würden sich verlaufen oder könnten aus dem Fenster stürzen», erklärt sie. Deshalb müssten sie heute zum Lüften auch das Zimmer verlassen.

Lüften ohne Gefahr

Im neuen Gebäude ist das anders: Eine feine weisse Wand, die ein luftiges, baumähnliches Muster enthält, ziert jedes Fenster. Hinter der fest installierten Verzierung kann das Fenster geöffnet werden. So kann das Pflegepersonal oder der Bewohner gefahrlos Lüften. Auch der neu gestaltete Garten ermöglicht demenzkranken Menschen mehr Selbstständigkeit:

«Mit einem Lift können unsere Bewohner dann selbstständig in den geschützten Garten. Dann, wann sie das möchten.»

Dank der fix installierten Fensterverzierungen lässt es sich jederzeit lüften. (Bild: Donato Caspari)

Dank der fix installierten Fensterverzierungen lässt es sich jederzeit lüften. (Bild: Donato Caspari)

Vier Mal können Interessierte bei einer Führung das Gebäude, welches sich immer noch im Bau befindet, besichtigen. «Daneben haben wir ein Festzelt und insgesamt vier Vereine, welche die Besucher unterhalten», sagt die 53-Jährige. Ziel des AZB-Festes sei es nicht nur, die Türen zu öffnen, sondern das Fest auch zu den Bewohnern zu holen.

«Es hat für alle etwas dabei, etwa Päcklifischen und Büchsenwerfen für die Kinder», sagt sie. Des Weiteren gibt es eine Tombola und einen Rollstuhlparcours. «Wer in einem Rollstuhl sitzt, merkt plötzlich, dass kleine Schwellen oder Rampen zur Herausforderungen werden.» Grosses und sichtbares Thema des Festes bleibe jedoch der Umbau.

Spenden für den Wintergarten

Nachdem der Erweiterungsbau voraussichtlich im Februar 2019 abgeschlossen sind, wird der Altbau saniert. Dazu gehört auch der rote Wintergarten, der fast als bauliches Wahrzeichen der Institution gilt. «Er ist Ort der Begegnung, unsere Bewohner lieben den Wintergarten. Von dort sieht man was läuft und geht», sagt Heggli. Das Problem sei, dass es dort im Winter zu kalt und im Sommer zu heiss ist.

«Der Wintergarten war ein Geschenk einer Privatperson», sagt sie. Um den Wintergarten zu ersetzten oder zu sanieren, fehle jedoch das Geld. «Wir sind auf Spenden angewiesen und freuen uns natürlich über jeden Franken», sagt die Zentrumsleiterin.

Es sei jedoch noch ein langer Weg, denn bisher sind erst ein paar Tausend Franken zusammen gekommen. «Wir brauchen 222222 Franken für einen Neubau.» Irene Heggli hofft, dass sich am AZB-Fest auch die eine oder andere Spende für den neuen Wintergarten ergeben.

Festprogramm

Um 9.30 Uhr eröffnet das AZB mit einem Frühschoppenkonzert der Musikgesellschaft Mettlen sein Fest. Um 10 Uhr findet die erste Führung statt. Weitere gibt es um 11, 14 und 15.30 Uhr. Um 10.30 Uhr tritt die Gewehrgriffgruppe Schönholzerswilen auf. Ab 14 Uhr gibt es musikalische Unterhaltung mit Willi Ausderau, Roland Krapf und dem Männerchor Bussnang-Rothenhausen. Es steht eine Festwirtschaft zur Verfügung. Das Fest endet um 17 Uhr. (sba)

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