Tägerwilen
Sanatoriums-Insasse vermisst – so geht der Gruselspass für Horrorfreunde

Der Schrecken kennt kein Ende und keine Gnade und so wird die unterdessen siebte Ausführung der After Dark mit dem Thema Ghosts auch in diesem Jahr für erhöhte Pulsfrequenzen sorgen. In den Wochen rund um Halloween wird das Areal um die Gärtnerei Jud in Tägerwilen zum Ort des Grauens und somit zum Anlaufpunkt für alle Freunde des Horrorgenres.

Isabelle Merk
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Noch sehen die Puppen ziemlich leblos und wenig gruselig aus. Doch am Grusel-Event erschrecken sie die Besucherinnen und Besucher.

Noch sehen die Puppen ziemlich leblos und wenig gruselig aus. Doch am Grusel-Event erschrecken sie die Besucherinnen und Besucher.

Bild: Donato Caspari

Seit Jahren geht in Tägerwilen im Oktober das grosse Gruseln los. Immer dann nämlich, wenn die Dark Nights stattfinden. Vergleichen könnte man den Event mit einer Geisterbahn. Und jedes Jahr wird diese neu geschaffen. «In diesem Jahr konnten wir die Scarezone deutlich vergrössern», freut sich Nadine Rüegg, Presseverantwortliche und Vereinsmitglied von After Dark Entertainment. So wurden neben der Installation in der Halle auch ein gruseliges Maislabyrinth und eine Kapelle rund um das Areal der Gärtnerei Jud errichtet. Das Thema des Grusel-Horrorerlebnisses: Ghosts.

Zwischen 15 bis 20 Vereinsmitglieder stemmen in den Wochen vor dem grossen Event erstaunliches, es wird aufgebaut und gestaltet mit viel Leidenschaft. Wie Nadine Rüegg betont würde sich der Verein auch sehr über neue Mitglieder und Sponsoren freuen, der Verein arbeitet nicht gewinnorientiert und sollte nach Abzug der Fixkosten dennoch ein Gewinn erzielt werden, so wird dieser unter anderem an Projekte für benachteiligte Kinder gespendet.

Dieses Jahr müssen die Besucher der Dark Nights auch durch ein Maisfeld streifen.

Dieses Jahr müssen die Besucher der Dark Nights auch durch ein Maisfeld streifen.

Bild: Donato Caspari

Auf der Flucht von Geistern verfolgt

Die Besucher schlüpfen in diesem Jahr in die Rolle eines Sanatoriums-Insassen auf der Flucht. Abgeholt und auf den Weg gebracht gilt es einen langen Weg durch die Scarezone hinter sich zu bringen. Auf dem Weg sind die Besucher alleine unterwegs, allerdings werden sie nicht lange alleine bleiben, denn rund 10 Geisterkomparsen werden dafür Sorgen, dass der Puls gehörig steigen wird. Die Aufgabe, möglichst authentische Geister zu schaffen, wird wiederum von Silwi Rutz (Kostüme), Kai Zorn (Haare) und Gabriela Kuratli (Make-up) bewältigt.

Um sich vom Schrecken zu erholen oder sich vor der grossen Flucht durch die Scarezone noch den Magen zu füllen, bieten die Veranstalter von Fondue bis Chili con Carne diverse Verpflegungsmöglichkeiten an und selbstverständlich ist auch die Bar ausreichend bestückt zur Schockverarbeitung. Musikalisch abgerundet wird «Ghosts» von Tyler Gasser und Corsin Schwarzer die als Drum Shots zwei Sets spielen werden.

Nur noch wenige Tickets

Die After-Dark-Abende ziehen seit jeher Publikum aus der ganzen Schweiz an und so ist es nicht verwunderlich, dass bereits ein grosser Teil der Tickets verkauft sind. Wer sich noch einen Platz sichern möchte, kann dies direkt über die Homepage des Veranstalters machen. Eine Vorabreservation ist zwingend, damit werden lange Wartezeiten vermieden. Durch die 3G-Regeln konnte der Anlass im Vergleich zum Vorjahr wieder für ein breites Publikum geöffnet werden. Weitere Informationen und Tickets unter www.after-dark.ch.