Tägerwilen
Im Maisfeld lauert das Böse: Mutige Gruselfans kommen bei den «Dark Nights» auf ihre Kosten

Am Samstag trauten sich bei den «Dark Nights» in Tägerwilen nur die Mutigsten zu den gruseligen Geistern ins Maislabyrinth.

Christoph Heer
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An den «Dark Nights» werden die Besucherinnen und Besucher von gruseligen Wesen in Angst und Schrecken versetzt.
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An den «Dark Nights» werden die Besucherinnen und Besucher von gruseligen Wesen in Angst und Schrecken versetzt.
An den «Dark Nights» werden die Besucherinnen und Besucher von gruseligen Wesen in Angst und Schrecken versetzt.
An den «Dark Nights» werden die Besucherinnen und Besucher von gruseligen Wesen in Angst und Schrecken versetzt.
An den «Dark Nights» werden die Besucherinnen und Besucher von gruseligen Wesen in Angst und Schrecken versetzt.
An den «Dark Nights» werden die Besucherinnen und Besucher von gruseligen Wesen in Angst und Schrecken versetzt.
An den «Dark Nights» werden die Besucherinnen und Besucher von gruseligen Wesen in Angst und Schrecken versetzt.
An den «Dark Nights» werden die Besucherinnen und Besucher von gruseligen Wesen in Angst und Schrecken versetzt.
An den «Dark Nights» werden die Besucherinnen und Besucher von gruseligen Wesen in Angst und Schrecken versetzt.

An den «Dark Nights» werden die Besucherinnen und Besucher von gruseligen Wesen in Angst und Schrecken versetzt.

Bild: Andrea Stalder

Zum Glück betreten der Journalist und die Fotografin dieser Zeitung die Scarezone zusammen. Nicht auszudenken, was passiert, wenn sich da jemand alleine durch das dunkle, gefährliche Maislabyrinth, begibt. Der Schein des abnehmenden Mondes hilft an diesem Samstagabend mit, damit man nicht ganz im Dunkeln durch das Feld watet.

Jeden Moment könnte ein Monster, ein Geist, oder ein anderes skurriles Horrorphänomen auf einen zukommen. Verschleppt wurde jedoch in den sechs vorangegangenen Durchführungen der «Dark Nights» in Tägerwilen noch nie jemand und auch überlebt – so hört man – haben bisweilen allesamt.

Doch Vorsicht ist die Mutter des Horrorhauses und so schreitet man weiter, durch waldähnliche Gefilde, in dunkle Räume. In einem solchen seziert doch tatsächlich ein Geist ein anderes, auf dem Altar liegendes, Wesen; gruselig.

Im Maislabyrinth treffen die Besucherinnen und Besucher unter anderem auf dieses angsteinflössende Wesen.

Im Maislabyrinth treffen die Besucherinnen und Besucher unter anderem auf dieses angsteinflössende Wesen.

Bild: Andrea Stalder

Noch zwei weitere Geisternächte

In diesem Jahr finden die «Dark Nights» bereits zum siebten Mal statt. Jahr für Jahr wurde es etwas vergrössert und angepasst auf dem Areal der Firma Bio-Jungpflanzen Beat Jud. Nadine Rüegg, vom organisierenden Verein After Dark Entertainment, mit Sitz in Kreuzlingen, erklärt, dass die «Dark Nights» noch an zwei Abenden stattfinden wird.

«Am 30. Oktober und am 6. November lassen wir es noch einmal so richtig gruseln.»
Nicole Rüegg, Presse und Organisation.

Nicole Rüegg, Presse und Organisation.

Bild: Christoph Heer

Sie und ihre 15 aktiven Vereinsmitglieder, aber auch die rund 30 Komparsen und Helferinnen im Vor- und Hintergrund, werden erneut für unvergessliche und schauderhafte Stunden sorgen. Das diesjährige Thema «Ghosts» trifft dabei voll ins Schwarze. Geister wo man hinkommt und Geistliche wo man hinschaut. Krankenschwestern, Teddybären, religiöse Handlungen und vieles mehr, sorgen für Spuk von A bis Z. Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten – nur die Mutigen werden Zeugen davon.

Für Schwangere ungeeignet

In den Scarezonen kann es kritisch werden, insbesondere für Schwangere, Personen mit Herzproblemen, Epileptiker, Menschen die an Nyktophobien – der Angst vor Dunkelheit – leiden, oder Personen mit Platzangst. Aber auch diese sind willkommen, denn der Zutritt in die Scarezonen ist freiwillig und wer es eher gemütlich mag, verköstigt sich bei Raclette und feinen Getränken. Auch für musikalische Umrahmung ist gesorgt.

Abseits der Scarezonen gibt es Musik und Raclette.

Abseits der Scarezonen gibt es Musik und Raclette.

Bild: Andrea Stalder

Nadine Rüegg weiss, dass Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz und aus dem benachbarten Deutschland kommen.

«Grusel- und Horrorfans von überall kommen her, das freut uns und motiviert auch, so weiterzumachen.»

Wir haben uns bei den ersten, diesjährigen Besuchern, umgehört. Anita Habegg aus dem Zürcher Oberland brauchte einige Minuten, bis sie nach ihrem Gang durch die Scarezone, Worte fand. «Gfürchig, horrormässig. Einfach genial.» Gleicher Meinung ist der Aargauer Benno Anderegg «Genial gemacht, Kompliment.» Und eine Besucherin aus der Region meint, dass sie sich nie erschrecken lässt. «Ich bin zum ersten Mal hier, aber so schlimm kann es nicht sein», sagt sie. Wie und ob sie die Scarezone verlassen hat, weiss indes niemand so genau.