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Synthie-Pop von «Baba Shrimps» im Arboner Presswerk

Das Publikum hatte seine Freude an der Lagerfeuer-Romantik im Presswerk: «Baba Shrimps» warteten mit Ohrwürmern und einer Überraschung auf.
Max Eichenberger
Adrian Kübler und Luca Burkhalter zeigten sich im Presswerk nicht nur musikalisch, sondern auch als Geschichtenerzähler auf der Höhe. (Bild: Max Eichenberger)

Adrian Kübler und Luca Burkhalter zeigten sich im Presswerk nicht nur musikalisch, sondern auch als Geschichtenerzähler auf der Höhe. (Bild: Max Eichenberger)

Zur rührigen Geschichte der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen Forrest Gump und Baba in Robert Zemeckis Filmklassiker passt der Bandname ebenso wie der von Synthie-Klängen dominierte Sound von «Baba Shrimps»: Das Kino der Träume findet sich im gefälligen Popsound wieder, den Adrian Kübler, Luca Burkhalter und Moritz Vontobel unbekümmert mit viel Spielfreude am Freitag im Kulturzentrum Presswerk zelebrierten. Auch als vorzeigbare Schwiegersöhne mit sonnigem Gemüt gingen die in den Dreissiger Stehenden beim Elternpublikum problemlos durch.

Durchbruch nach zehn Jahren

Abgesehen von der breiten Resonanz, die sie mit ihrer höchst radiotauglichen Ohrwurm-Musik inzwischen finden, bespielen Baba Shrimps fleissig ihre Marke. Dabei sind sie keine Newcomer mehr: Die Band gibt es schon seit mehr als zehn Jahren. Das Debütalbum kam 2014 heraus. Doch der Durchbruch gelang ihnen nach längerem Herumtingeln auf meist kleinen Bühnen aber erst im Frühjahr 2018. Ihr Steigbügel war das Fernsehen, über den sie ihr Insider-Renommee ablegten. SRF hatte ihr «Hurry Hurry» zum Song der Winterspiele in Pyeongchang erkoren, der sie in die Charts katapultierte.

Bei Veranstaltern sind Baba Shrimps gefragt. Das Konzert im Arboner Presswerk war der 46. Gig in diesem Jahr. Mit dieser Kadenz soll’s weitergehen.

Nur noch das lodernde Lagerfeuer hat gefehlt

Das Arboner Publikum in der gut gefüllten Eventhalle liess sich von der fröhlichen Grundstimmung der Songs im 100-minütigen Set schnell einmal anstecken, wippte mit und zückte fleissig die Handys.

Immer wieder streuten Adrian Kübler und Luca Burkhalter Episoden ein: etwa über die Zugfahrt mit Hindernissen nach Arbon; über den Spielort, den Küblers Mutter als Senioren-Stadt kennt; über ihr Umweltschutz-Engagement.

Und da wurde es auf einmal und unversehens richtig andächtig, als das Trio von der Bühne herab sich einen Weg zur Hallenmitte bahnte, das Publikum hautnah um sich scharte und, als Überraschung des Abends, im kleinen Lichtkegel eines einigen Strahlers unplugged drei Stücke zu besten gab. Zum Lagerfeuer-Feeling fehlten eigentlich nur noch das Feuer und das Heulen der Wölfe.

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