Swiss League
Zwei Palmberg-Tore: Der HC Thurgau gewinnt das Auftaktspiel in Winterthur 3:0

Das Powerplay bescherte dem HC Thurgau im ersten Spiel der neuen Saison die Punkte. Alle drei Tore erzielen die Ostschweizer gegen den EHC Winterthur in Überzahl - zwei davon durch den schwedischen Zuzug Rickard Palmberg.

Matthias Hafen aus Winterthur
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Die Thurgauer bejubeln in der Fankurve ihrer Anhänger den 1:0-Führungstreffer durch Rickard Palmberg.

Die Thurgauer bejubeln in der Fankurve ihrer Anhänger den 1:0-Führungstreffer durch Rickard Palmberg.

Mario Gaccioli

Nach fast anderthalb Jahren Coronabeschränkung in den Stadien blieb vom Eishockeyspiel zwischen dem EHC Winterthur und dem HC Thurgau vor allem eines in Erinnerung: HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé,HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé, HCT olé.

Die Fangesänge hallten vor allem dank der fast 200 Thurgauer Anhänger nach, die dank Covid-Zertifikat die Zielbau-Arena am Freitagabend wie in alten Zeiten füllten und akustisch zu ihrem Heimstadion machten. Die tolle Atmosphäre im Stadion machte aber auch einen Grossteil der Begegnung aus, weil die Partie nach einem Blitzstart des HCT stark an Attraktivität verlor und erst ganz am Schluss von den Gästen entschieden wurde.

Schon in der vierten Minute in Führung

Würde der HC Thurgau Fussball spielen, hätte er in der Anfangsphase gegen den EHC Winterthur locker 70 Prozent Ballbesitz gehabt. Die Ostschweizer stiegen enorm zielstrebig in die Swiss-League-Saison und dominierten den inferioren Gegner in allen Belangen. Das 1:0 durch Rickard Palmberg in der vierten Minute war die logische Folge davon. Der schwedische Neuzuzug profitierte im ersten Powerplay der Gäste nach nur zehn Sekunden von einem Zuspiel von Ian Derungs und versenkte den Puck tief und trocken im Tor von Winterthurs Goalie Damian Stettler. Derungs scheint die ideale Ergänzung an der Seite der beiden Ausländer Palmberg und Jonathan Ang zu sein. Das zeichnete sich bereits in den Vorbereitungsspielen ab.

Thurgaus Goalie Bryan Rüegger wurde von seinen Vorderleuten gut abgeschirmt, zeigte aber auch selber eine souveräne Leistung.

Thurgaus Goalie Bryan Rüegger wurde von seinen Vorderleuten gut abgeschirmt, zeigte aber auch selber eine souveräne Leistung.

Mario Gaccioli

Nur dreimal musste der HCT um seine frühe Führung bangen. In der sechsten Minute, traf Winterthurs Kanadier Mathieu Pompei die Latte. Und in der 24. Minute stoppte der tadellose Goalie Bryan Rüegger wiederum Pompei in Unterzahl mit einem Riesenreflex und der Unterkante seines Fanghandschuhs. Schliesslich sorgte Ang in der 44. Minute für einen Aufreger, als er Winterthurs Fabian Haldimann den geballten Handschuh ins Gesicht pfefferte. Dies, nachdem Haldimann Ang angerempelt hatte, weil der Kanadier nach einem Spielunterbruch weitergespielt hatte. Die Unterzahl überstand das defensive solide Thurgau jedoch unbeschadet.

Der HCT liess zwar noch zu viele Chancen aus, nutzte aber immerhin seine Überzahlgelegenheiten besser. Palmberg – auf Zuspiel von Dominik Binias – und Adam Rundqvist mit einem Schuss in die hohe Ecke machten mit einem Powerplay-Doppelschlag innert 19 Sekunden den verdienten Auftaktsieg in der Saison 2021/22 klar (53.). Am Samstag um 20 Uhr geht es bereits weiter mit dem ersten Heimspiel in Weinfelden gegen die EVZ Academy.

Die Anhänger des HC Thurgau sorgten in Winterthur von der ersten bis zur letzten Minute und darüber hinaus für gute Stimmung. Sie können das erste Heimspiel am Samstag um 20 Uhr gegen die EVZ Academy mit einem guten Gefühl angehen.

Die Anhänger des HC Thurgau sorgten in Winterthur von der ersten bis zur letzten Minute und darüber hinaus für gute Stimmung. Sie können das erste Heimspiel am Samstag um 20 Uhr gegen die EVZ Academy mit einem guten Gefühl angehen.

Mario Gaccioli

Winterthur –Thurgau 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)

Zielbau-Arena – 521 Zuschauer – SR Potocan/Ströbel, Bichsel/Wermeille.
Tore: 4. Palmberg (Derungs/Ausschluss Staiger) 0:1. 53. (52:31) Palmberg (Binias/Ausschluss Braus) 0:2. 53. (52:49) Rundqvist (Hobi/Ausschluss Braus) 0:3.
Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen Winterthur, 5-mal 2 Minuten gegen Thurgau.
Winterthur: Stettler; Hunziker, Engeler; Schüpbach, Harlacher; Pozzorini, Birchler; Sigg; Gerber, Pompei, Haldimann; Bozon, Wilkins, Staiger; Braus, Neuenschwander, Lekic; Zwissler, Valenza, Oana; Mainot.
Thurgau: Rüegger; Parati, Forrer; Kühni, Soracreppa; Schmutz, Fechtig; Moor; Derungs, Palmberg, Ang; Bischofberger, Hobi, Spannring; Loosli, Lehmann, Binias; Hollenstein, Fritsche, Woger; Rundqvist.
Bemerkungen: Winterthur ohne Minder (krank), Burkhalter und Hofstetter (beide überzählig). Thurgau ohne Baumann (verletzt), Senn, Salamin, Rutz und Petrig (alle überzählig). – 600. Swiss-League-Spiel von Parati. – 6. Pfostenschuss Pompei. 7. Ablenker von Hobi an die Latte.