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SVP Wuppenau informiert über die Nutzungsrechte

Am Donnerstag hat die SVP-Ortspartei zum Informationsabend eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Regelungen zum Nutzungsrecht sowie das Waldgesetz.
Monika Wick
Grundbuchverwalter René Schoch, Revierförster Thomas Einsele und Gastgeber Hanspeter Gantenbeine erklären die Sachlage. (Bild: Monika Wick)

Grundbuchverwalter René Schoch, Revierförster Thomas Einsele und Gastgeber Hanspeter Gantenbeine erklären die Sachlage. (Bild: Monika Wick)

«Servitute und deren verbindliche Regelung im Grundbuchamt sind meiner Ansicht nach immer öfter mit Emotionen verbunden und Fachleute mit Erfahrung sind speziell gefragt», sagt Kantonsrat Hanspeter Gantenbein. Die SVP Ortspartei Schönholzerswilen/Wuppenau hat die interessierte Bevölkerung am Donnerstagabend auf den Nollen eingeladen, um über die sensible Thematik zu informieren.

Die Gemeinde hinkt hinterher

Als Fachmann auf diesem Gebiet begrüsst er René Schoch, der bis vor kurzem das Grundbuchamt in Tobel leitete. «Unmittelbar nach seiner Pensionierung hat René Schoch die umfassende Servituten-Bereinigung in der Gemeinde Wuppenau an die Hand genommen», erklärt Gantenbein. Seit 1912 ist es laut Schoch so, dass Dienstbarkeiten schriftlich hinterlegt und notariell beglaubigt werden müssen. «Wuppenau gehört zu den wenigen Gemeinden, in denen das bis heute noch nicht erfolgt ist.»

Die Parzellen auf dem Gemeindegebiet sind zerstückelt. Viele von ihnen grenzen an keine Strasse, was zur Folge hat, dass einige Landeigentümer der anderen Partei ein Fuss-, Fahr- oder Holzschleifrecht eingeräumt haben. «Die Eintragung von diesen Gepflogenheiten sind kostenlos und behalten auch bei einem Besitzerwechsel ihre Gültigkeit», versichert Schoch. Unterschreiben Grundeigentümer den Grunddienstbarkeitsvertrag nicht, sind alte Rechte nicht mehr gültig.

Nur 70 von 400 haben sich bisher gemeldet

René Schoch erklärt, dass bisher rund 70 der 400 angeschrieben Landbesitzer ihre Rechte angemeldet hätten. «Am kommenden Donnerstag bin ich auf der Gemeindekanzlei in Wuppenau und nehme Verträge entgegen», fügt er hinzu. Als zweiter Gastreferent begrüsst Hanspeter Gantenbein den zuständigen Revierförster Thomas Einsele, der zum aktuellen Waldgesetz Stellung bezieht und über die drohende Borkenkäferinvasion und die Eschenwelke informiert.

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