SVP will das Budget für die Ortsplanung in Romanshorn reduzieren - 100'000 Franken sollen gestrichen werden

Die Ortspartei beantragt vier Streichungen im Budget der Stadt für das kommende Jahr.

Drucken
Teilen
SVP-Stadtrat Dominik Reis plant, das Budget 2020 zu entlasten. (Bild: Donato Caspari, 21. Januar 2019)

SVP-Stadtrat Dominik Reis plant, das Budget 2020 zu entlasten. (Bild: Donato Caspari, 21. Januar 2019)

An der Mitgliederversammlung der SVP Romanshorn wurden die Budgetzahlen der drei Körperschaften diskutiert. Der von Schulpräsident Hanspeter Heeb vorgestellte Voranschlag 2020 gab kaum zu Diskussionen Anlass. Das Budget mit dem Steuerfuss 55 Prozent wird einstimmig zur Annahme empfohlen. Der Kredit von 490'000 Franken für die Sanierung des Untergeschosses der alten Turnhalle wird ebenfalls gutgeheissen.

Erstaunt nahmen die Anwesenden die erfreulichen Zahlen der Sekundarschule zur Kenntnis. Dass trotz des abgeschlossenen Neubaus Weitenzelg dank Anpassungen im kantonalen Beitragsgesetz mit einem Überschuss gerechnet wird, ist eine Überraschung. Die in Aussicht gestellte Steuererhöhung ist dadurch kein Thema mehr. Somit wird das Budget der Sekundarschule mit dem Steuerfuss von 36 Prozent ebenfalls zur Annahme empfohlen.

SVP-Stadtrat Dominik Reis orientierte über die finanziellen Pläne der Stadt. Dass der neue Stadtrat die Sanierung der eigenen Pensionskasse an die Hand nimmt, ist unumgänglich. Um das Budget 2020 zu entlasten, wird die SVP beantragen, die Beschaffung von zwei Mährobotern im Wert von 50'000 Franken für die Badi, sowie 35'000 Franken für die Beleuchtung auf dem geplanten Antennenmasten, ebenfalls in der Badi, zu streichen. Bei den Bushaltestellen wird eine Reduktion um 20'000 Franken beantragt.

Die Mitglieder der SVP Romanshorn beantragen, dass die 100'000 Franken für die Ortsplanung gestrichen werden. Zusammen mit den Änderungsanträgen empfiehlt die SVP, das Budget der Stadt mit dem Steuerfuss von 72 Prozent zu genehmigen.