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Kampf um Romanshorner Stadtpräsidium: SVP will offenbar mit eigenem Kandidaten ins Rennen steigen

Die Partei will einen zweiten Sitz im Stadtrat und möchte angeblich auch jemanden fürs Stadtpräsidium ins Rennen schicken.
Markus Schoch
Die Kandidaten der SVP: Walter Scherrer (Rechnungsprüfungskommission), Melanie Zellweger und Dominik Reis (beide Stadtrat). (Bild: PD)

Die Kandidaten der SVP: Walter Scherrer (Rechnungsprüfungskommission), Melanie Zellweger und Dominik Reis (beide Stadtrat). (Bild: PD)

Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Seit ein paar Tagen macht das Gerücht in Romanshorn die Runde, dass auch die SVP mit einem eigenen Kandidaten Stadtpräsident David H. Bon das Amt streitig machen möchte - womit es dann schon drei Herausforderer wären.

Allerdings wissen selbst Vorstandsmitglieder bis jetzt nur über das Gerede in der Stadt von diesen Plänen. Und Parteipräsidentin Monika Eugster wiegelt ab. Richtig sei, dass sich die SVP-Spitze am Donnerstag zu einer Sitzung treffe, bei der es unter anderem ums Stadtpräsidium gehe. Mehr könne sie dazu im Moment nicht sagen. Die Öffentlichkeit werde aber rechtzeitig über allfällige Beschlüsse ins Bild gesetzt. In einer Mitteilung dazu heisst es: «Über das weitere Vorgehen zur Unterstützung von Kandidaturen für das Stadtpräsidium und den Stadtrat wird der Vorstand am 13. Dezember entscheiden.»

Melanie Zellweger und Dominik Reis kandidieren

Bereits kommuniziert hat die SVP ihre Strategie in Bezug auf den Stadtrat: Sie will bei der Wahl am 10. Februar einen zweiten Sitz gewinnen. Holen soll ihn Dominik Reis, den die Partei neben Amtsinhaberin Melanie Zellweger letzte Woche einstimmig nominierte. Ebenso wie Walter Scherrer für die Rechnungsprüfungskommission (RPK).

Reis ist politisch ein unbeschriebenes Blatt in Romanshorn. Der 52-Jährige ist in Erlen aufgewachsen, hat eine kaufmännische Lehre als Treuhänder absolviert und in verschiedenen Bereichen sein Wissen vertieft. Mitte der 1990er Jahre wechselte er zur Polizei. Heute arbeitet Reis im Innendienst der Stadtpolizei Zürich und engagiert sich im Vorstand der Polizeigewerkschaft. In einer Mitteilung der Partei wird er mit folgenden Worten zitiert:

«Ich kandidiere für den Romanshorner Stadtrat, weil ich seit 29 Jahren in Romanshorn wohne und mit meinen vielfältigen beruflichen Erfahrungen der Stadt etwas zurückgeben möchte.»

Damit sind es mittlerweile vier Kandidaten für die fünf frei werdenden Sitze im Stadtrat.

Fragezeichen bei den Grünen

Als Nachfolgerin von Käthi Zürcher schickt die CVP Tamara Wiedermann ins Rennen, die FDP Philipp Gemperle für Patrik Fink und die SP Alban Imeri für Petra Keel. Die SVP könnte mit Reis entweder den parteilosen Christoph Suter oder den Grünen Urs Oberholzer beerben, die beide nicht mehr zur Wahl antreten. Mit wem die Grünen in den Wahlkampf ziehen, ist noch nicht bekannt. Wenn ihr Kandidat auf die offizielle Namensliste soll, müssen sie sich bis am 17. Dezember bei der Stadt melden.

Für eine weitere Amtsperiode stellen sich der parteilose Peter Eberle, Markus Fischer von der FDP und eben Melanie Zellweger zur Verfügung. Die SVP-Vertreterin sagt:

«Romanshorn steht aufgrund der vielen Wechsel vor einer Zäsur, daher freut es mich, dass ich als Bisherige mein Wissen weiterhin in den Stadtrat einbringen kann».

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