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Sulger Reitsportzentrum: Die Pferde haben Sascha und Karin Stauffer die letzten 15 Jahre auf Trab gehalten

Am Samstag feierte das Ehepaar mit 80 Gästen den Geburtstag ihrer Anlage im Thurfeld. Die beiden haben viel investiert und den Betrieb laufend ausgebaut. «Wir haben die Besten ausgesucht», sagt die frühere Besitzerin Vreni Moggi.
Monika Wick
Sascha und Karin Stauffer mit Ausbildungspferd «Donaustern». (Bild: Monika Wick)

Sascha und Karin Stauffer mit Ausbildungspferd «Donaustern». (Bild: Monika Wick)

Gemächlich ziehen am Samstag ein paar Pferde ihre Runden in der Halle des Reitsportzentrums Thurfeld. Die Atmosphäre ist ruhig. Nur hin und wieder ist von den Reitern auf dem Rücken der Tiere ein leises «Brrr» oder «Hü» zu hören. Etwas ausgelassener ist die Stimmung in dem Raum, der sich hinter der Tribüne befindet. Rund 80 Personen haben sich hier versammelt, um mit Betriebseigentümer Sascha Stauffer und seiner Frau Karin ein Jubiläum zu feiern.

Vor 15 Jahren übernahm das Paar den Reitbetrieb im Sulger Industriequartier. Nachdem die beiden etliche Glückwünsche und Präsente entgegen genommen haben, wirft Sascha Stauffer einen Blick zurück. «Im Mai 2002 erschien in der Pferdewoche ein Inserat, dass eine Reitsportanlage in Sulgen zum Verkauf ausschrieb», erzählt er. Obwohl sich die Eheleute eigentlich sicher waren, dass die Anlage ihre finanziellen Möglichkeiten sprengen wird, besichtigten sie den Betrieb und verloren sogleich ihr Herz.

Am Anfang waren nur drei der 29 Boxen belegt

«Die Grossherzigkeit von Vreni und Jürg Moggi ermöglichte es uns, unseren Traum vom eigenen Reitstall zu erfüllen», sagt Sascha Stauffer. Ein Jahr später, am 1. Oktober 2003, bezog das Paar bereits die Wohnung über dem Gestüt und nahm den Betrieb auf. Zu Beginn waren laut Sascha Stauffer lediglich drei der 29 Pferdeboxen belegt und drei Mitarbeiter tätig. Im Laufe der Jahre wurden der Sportstall und die Pferdekoppeln erneuert, die bestehende Führungsanlage erneuert sowie durch den Abbruch der Garagen ein weiterer Stall mit fünf Boxen samt Sattelkammer und Heulager realisiert.

«Die Stauffers unterstützen uns in allen Belangen. Mir gefällt die familiäre Atmosphäre», sagt Pferdebesitzerin Janine Iten.

«Die Stauffers unterstützen uns in allen Belangen. Mir gefällt die familiäre Atmosphäre», sagt Pferdebesitzerin Janine Iten.

Sascha und Karin Stauffer wollen weiter in das Reitsportzentrum Thurfeld investieren. «Vorausgesetzt, dass wir die Baugenehmigung erhalten, werden wir im nächsten Jahr den Sandplatz vergrössern und einen Longierplatz bauen. Das würde uns ermöglichen, den Hallenconcours in ein Springturnier auf dem Sandplatz umzuwandeln», erklärt Sascha Stauffer weiter. Mittlerweile beschäftigt das Reitsportzentrum 50 Mitarbeitende, die sich um die 54 Pferde kümmern.

Freundschaftlicher Kontakt mit Vorbesitzerin

Unter den Gästen befindet sich auch Vreni Moggi. Die Seniorin hat den Reitstall Anfangs der 90er-Jahre mit ihrem verstorbenen Ehemann Jürg für Tochter Tina erbaut. «Sie war eine erfolgreiche Reiterin. Krankheitshalber mussten wir uns aber nach einem Nachfolger umschauen», sagt Moggi. «Wir haben die besten Leute ausgewählt. Zwischen uns besteht ein freundschaftlicher Kontakt», schwärmt sie und wünscht Sascha und Karin Stauffer weiter viel Freunde und Erfolg mit dem Reitsportzentrum.

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