SULGEN
Zwei Neue kandidieren für die Behörde der Volksschulgemeinde

Nebst den Namen von fünf Bisherigen stehen auf der Wahlliste auch die Namen von Patrik Seiz und Yanick Volpez. Schulpräsident Christoph Stäheli aus Schönenberg kandidiert erneut. Wahltag ist der 7. März.

Hannelore Bruderer
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Christoph Stäheli (Schönenberg), Präsident der Volksschulgemeinde Region Sulgen, bewirbt sich um eine weitere Amtsdauer.

Christoph Stäheli (Schönenberg), Präsident der Volksschulgemeinde Region Sulgen, bewirbt sich um eine weitere Amtsdauer.

Bild: Reto Martin (Sulgen, 28. September 2017)

In der Volksschulgemeinde (VSG) Region Sulgen stellen sich am 7. März Präsident Christoph Stäheli sowie die Behördenmitglieder Heinz Gfeller (Ressort Zukunft & Entwicklung), Sandra Husi­stein (Pädagogik), Rahel Müller (Kommunikation) und Pascal Plavec (Informatik) zur Wiederwahl.

Die Behördenmitglieder Kurt Bühler (Liegenschaften) und Emil Harder (Finanzen) treten nicht mehr an. Die Findungskommission Kradolf-Schönenberg und die Interpartei Sulgen empfehlen die Kandidaten Patrik Seiz und Yanick Volpez zur Wahl.

Hauptaugenmerk auf solide Finanzpolitik

Patrik Seiz und seine Ehefrau Daniela leben seit 2010 in Schönenberg. Das Paar hat zwei schulpflichtige Kinder, Leandro (6) und Valentina (8). Patrik Seiz ist diplomierter Experte in Rechnungslegung und Controlling und als Chief Financial Officer tätig. Der 46-Jährige bezeichnet Bildung als einen der Erfolgspfeiler der Schweiz. Er möchte durch die Tätigkeit in der VSG Region Sulgen dazu beitragen, dass seine und andere Kinder eine gute schulische Grundlage für den Start ins Leben erhalten.

Patrick Seiz kandidiert erstmals für die Behörde der VSG Region Sulgen.

Patrick Seiz kandidiert erstmals für die Behörde der VSG Region Sulgen.

Bild: PD

«Nebst Wissen sollen auch Werte wie Anstand, Umweltbewusstsein und Perspektiven vermittelt werden», sagt er. Der Kandidat punktet mit seiner langjährigen Finanzerfahrung in der Geschäftsleitung von international tätigen Industrieunternehmen. «Ich habe gerne einfache, pragmatische Lösungen», sagt er. Seine Kraft und sein Wissen will er in erster Linie für eine solide Finanzpolitik einsetzen, welche die notwendigen Investitionen für einen guten Schulbetrieb sicherstellen.

Patrik Seiz ist Mitglied der Rechnungsprüfungskommission der Politischen Gemeinde Kradolf-Schönenberg und des Feuerwehrzweckverbandes Sulgen–Kradolf-Schönenberg. Ferner ist er Genossenschaftsrat der Migros Ostschweiz sowie Delegierter und Mitglied des Büros Migros-Genossenschafts-Bund MGB.

Hauptaugenmerk auf bauliche Substanz

Yanick Volpez lebt mit seiner Gattin Maria-Angela seit 2018 in Uerenbohl. Der gelernte Hochbauzeichner hat sich zum Architekten weitergebildet, ist 33-jährig und derzeit als Projektleiter und GL-Mitglied tätig. Zu seiner Motivation sagt er: «Wir haben in Sulgen unser Zuhause gefunden und möchten hier unsere Zukunft aufbauen. Ich habe grosses Interesse, mich aktiv in der Gemeinde zu engagieren.»

Yanick Volpez kandidiert erstmals für die Behörde der VSG Region Sulgen.

Yanick Volpez kandidiert erstmals für die Behörde der VSG Region Sulgen.

Bild: PD

Im Ressort Liegenschaften sieht Volpez eine optimale Möglichkeit, seine fachliche Expertise sinnvoll einzubringen. Aufgaben professionell, gewissenhaft und termingerecht zu erledigen, zählt der Kandidat zu seinen Stärken. Ebenso sei er gewohnt, im Team zu arbeiten, Prozesse zu leiten und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen, welche von allen gleichermassen getragen werden können. Schwerpunktmässig will er sich auf sein Fachgebiet fokussieren: die bauliche Substanz, deren Unterhalt, Ergänzung und Ausgestaltung.

Yanick Volpez wie auch Patrik Seiz, erachten die fortschreitende Digitalisierung als eine der wichtigsten Herausforderungen der kommenden Jahre. «In unserer Zeit der tiefgreifenden Umbrüche in der Wirtschaft, Gesellschaft und damit verbundenen Unsicherheiten ist der richtige Umgang mit diesem Thema von grosser Bedeutung», erklärt Volpez. Da er erst seit kurzem in der Gemeinde wohnt, sieht er das Amt in der Schulbehörde als Chance, einen Beitrag für eine bestmögliche Schule zu leisten.