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Streit um Reithalle in Egnach: Eine Einigung, aber eigentlich nur Verlierer

Die Landbesitzer müssen das leerstehende Gebäude in Egnach kaufen. Und der Kavallerieverein ist gezwungen, auf umliegende Trainingsgelände auszuweichen.
Tanja von Arx
Dieses Gebäude sorgte für einigen Wirbel. (Bild: Andrea Stalder)

Dieses Gebäude sorgte für einigen Wirbel. (Bild: Andrea Stalder)

Ein jahrelanger Streit scheint endlich das ersehnte Ende zu nehmen. Mehr noch: Offenbar gibt es sogar eine Einigung zwischen den Parteien, die sich zuletzt vor dem Arboner Bezirksgericht getroffen haben. Und trotzdem. In Zusammenhang mit den anhaltenden Diskussionen rund um die Reithalle im Egnacher Weiler Langgreut zwischen den Grundstückeigentümern und dem örtlichen Kavallerieverein, der dreissig Jahre in der Halle trainierte, gibt es eigentlich nur Verlierer.

«Wir konnten eine Lösung finden und einen Vergleichsvertrag erstellen», sagen Janine Sax und Nathalie Würth, Co-Präsidentinnen des Kavallerievereins, auf die kürzliche Nachfrage. Dem hätten die Vereinsmitglieder an einer ausserordentlichen Versammlung zugestimmt. «Bei Ablauf des Baurechtsvertrages ging die Halle durch die Heimfallklausel bereits in den Besitz der Familie Kuhn über.» Der besagte Vergleich würde lediglich die Höhe der Heimfallentschädigung beinhalten. «Darüber möchten wir uns allerdings nicht äussern.»

Kavallerieverein plant eigenes Hallenprojekt

Der Kavallerieverein trainiere jetzt nicht mehr in Langgreut und müsse auf umliegende Hallen ausweichen. Sax und Würth:

«Wir sind darum bemüht, eine vereinseigene Lösung zu finden, um die Zukunft des Kavallerievereins Egnach zu sichern.»

Marlen Kuhn, eine der Besitzerinnen der Halle, bestätigt diese Angaben auf Anfrage. «Der Verein hat mehrere Angebote für eine Weiternutzung ausgeschlagen.» Stattdessen hätten die Mitglieder den Erlös der Halle für ein eigenes Hallenprojekt gewollt. «Die Halle steht seit dem Heimfall im Mai 2018 leer.» Eine Nutzung sei auf diesen Winter angedacht. «Zur Höhe des Heimfallbetrages möchte ich mich ebenfalls nicht äussern», sagt Marlen Kuhn.

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