Strafverfahren gegen mutmasslichen Kreuzlinger Feuerteufel eröffnet

Mitte Juli brannte ein Gebäude der Stiftung Mansio. Schnell war klar, dass Brandstiftung vorlag. Nun hat die Staatsanwaltschaft eine verdächtige Person ermittelt.

Viviane Vogel
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In diesem Haus brannte es. Schaden wurde vor allem im Innern verursacht. (Bild: Andrea Stalder, 17. Juli 2018)

In diesem Haus brannte es. Schaden wurde vor allem im Innern verursacht. (Bild: Andrea Stalder, 17. Juli 2018)

«Die Staatsanwaltschaft hat gegen eine verdächtige Person ein Strafverfahren wegen Verdachts der Brandstiftung, der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs eröffnet», informiert Stefan Haffter, Thurgauer Generalstaatsanwalt, auf Anfrage. Da die Ermittlungen nach wie vor offen sind, gibt es zum Tatmotiv und
-hergang keine Neuigkeiten. Solange nichts Gegenteiliges bewiesen werden konnte, gilt ausserdem die Unschuldsvermutung.

Die Brandstiftung hat mehrere zehntausend Franken Sachschaden angerichtet, vor allem wegen des Rauchs. Menschen kamen keine zu Schaden, da Patienten nur tagsüber an die Alpsteinstrasse kamen, um beispielsweise ihre Medikamente zu holen. Von der Stiftung fühlte man sich nicht direkt angegriffen. «Vielleicht war einfach jemand frustriert», mutmasste Heimleiter Lutz Goldbecker, denn zu der Zeit war gerade der Fussball WM-Final.