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Stolze Förster zeigen den Weinfelder Neubau aus eigenem Holz

Die Besucher zeigten sich am Samstag begeistert vom neuen Forsthof Mittelthurgau im «Rüteliholz». Dieser konnte realisiert werden dank einem Beitrag von knapp einer Million Franken des Kantons.
Werner Lenzin
Holz in allen Formen: Eindruck vom Tag der offenen Tür im Forsthof Mittelthurgau. (Bild: Andrea Stalder)

Holz in allen Formen: Eindruck vom Tag der offenen Tür im Forsthof Mittelthurgau. (Bild: Andrea Stalder)

Die vielen Besucher suchen Schutz vor der gleissenden Sonne im neuen Gebäude und unter den nahen Bäumen. «Wenn man schnell vorankommen will, muss man alleine gehen. Wenn man weit kommen möchte, muss man zusammen gehen», sagt Forstrevier-Präsident Christian Wolf und verweist auf den Zusammenschluss der Reviere Ottoberg, Bürglen und Teile des ehemaligen Reviers Märstetten zum neuen Doppelrevier Mittelthurgau vor drei Jahren. Als wichtiges Ziel nennt er die Professionalisierung und die forstwirtschaftlich bessere Zusammenarbeit. «Die Natur fördert uns gröber und wir sind dabei, in eine andere Klimazone zu rutschen, während unser Wald nicht für solche Bedingungen gemacht ist», meint Wolf mahnend. Als mögliche Strategien nennt er den Selbstheilungseffekt oder die aktive Beeinflussung über die Pflege und Pflanzung. «Der Wald ist die Lunge unseres Planeten und kompensiert grosse Mengen CO2», sagt Wolf und fordert von der nationalen Politik wirksame Lösungsansätze.

Alexander KunzPräsident Kommission Zusammenschluss der Forstreviere(Bild: le)

Alexander Kunz
Präsident Kommission Zusammenschluss der Forstreviere
(Bild: le)

«Es ist eine gelungene Lösung mit der Konzentration der Kräfte.»

Konzentration des Betriebes

«Der Kanton hat à fonds perdu knapp eine Million Franken übernommen. Den Bauentscheid wesentlich beeinflusst hat das Bauland, das die Bürgergemeinde im Baurecht zur Verfügung gestellt hat», freut sich Regierungsrat Walter Schönholzer. Er weist darauf hin, dass der optimal ausgerüstete Stützpunkt von den beiden Förstern Hansruedi Gubler und Roman Guntersweiler und ihren Mitarbeitern sehr geschätzt werde. Die Konzentration des Betriebes auf einen einzigen Standort soll gemäss Schönholzer die forstbetriebliche Grundversorgung für alle Waldeigentümer im Revier gewährleisten, andererseits eine deutliche Effizienzsteigerung garantieren. «Jetzt müssen nur noch die Vermarktungspreise stimmen», sagt Schönholzer.

Roman GuntersweilerRevierförster(Bild: le)

Roman Guntersweiler
Revierförster
(Bild: le)

«Hier ist nun unserer operativer Mittelpunkt, um das Ganze zu koordinieren.»

Auszeichnung mit dem Label Schweizer Holz

Baukommissionspräsident Felix Brenner blickt zurück auf die Entstehung des Forsthofes. Diese nahm mit der Genehmigung des Baukredits in der Höhe von 1,8 Millionen Franken ihren Auftakt. Zufrieden zeigt sich Architekt Joerg Singer: Die Kosten wurden um 7 Prozent unterschritten, auf dem Dach ist, um den Minergie-Standard einzuhalten, eine Fotovoltaikanlage entstanden. Simon Berger von Lignum Ost überreicht Wolf die Auszeichnung Schweizer Holz, da 83 Prozent des Forsthofes aus eigenem Holz gebaut worden ist. «Eine gute Sache für das Forstpersonal», meint Besucher Markus Friedli aus Buchackern. Die Weinfelderin Anni Zwahlen empfindet den Bau als schön hell. Sam Pauli aus Bürglen hat den Baufortschritt täglich mitverfolgt: «Ein wunderbares Gebäude mit grosszügigen Räumen und an bester Lage.»

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