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Steuerfuss der VSG Amriswil-Hefenhofen-Sommeri liegt neu bei 98 Prozent

Die Stimmberechtigten der Volksschulgemeinde Amriswil-Hefenhofen-Sommeri heissen in der Mehrzweckhalle Sonnenberg in Hefenhofen das Budget 2019 und somit eine Steuersenkung um zwei Prozent gut.
Manuel Nagel
Schulpräsident Christoph Kohler und sein Vize Samuel Oberholzer haben gut lachen. Die Stimmbürger genehmigen die Steuersenkung um zwei Prozent. (Bild: Manuel Nagel)

Schulpräsident Christoph Kohler und sein Vize Samuel Oberholzer haben gut lachen. Die Stimmbürger genehmigen die Steuersenkung um zwei Prozent. (Bild: Manuel Nagel)

Als Finanzchef ist er der «Mann der Zahlen» für die Volksschulgemeinde Amriswil-Hefenhofen-Sommeri. Als Severin Gutjahr-Preisig am Montagabend in die überschaubare Menschenmasse in der Mehrzweckhalle Sonnenberg blickte, wurde er schon fast euphorisch in seiner Begrüssung. «77 von insgesamt 8861 Stimmbürgern sind anwesend.» Das seien elf mehr als im Vorjahr und das entspräche einer Steigerung von über 15 Prozent.

Doch selbst diese grössere Beteiligung als in vergangenen Jahren täuscht nicht darüber hinweg, dass letztlich nicht einmal ein Prozent der Stimmberechtigten aus den Volksschulgemeinden Amriswil, Hefenhofen und Sommeri über ein Budget von mehr als 32 Millionen Franken befanden. Jede und jeder einzelne Anwesende entschied somit an diesem Montagabend über eine Summe von mehr als 400000 Franken.

77 entscheiden für 8784 Nichtanwesende

Und dieses Fähnlein der 77 Aufrechten entschied auch, ob die 8784 Nichtanwesenden in den kommenden Jahren weniger Steuern bezahlen sollen – oder ob der Steuerfuss bei den aktuellen 100 Prozent bleibt.

Severin Gutjahr-Preisig, Christoph Kohler und Samuel Oberholzer. (Bild: Manuel Nagel)

Severin Gutjahr-Preisig, Christoph Kohler und Samuel Oberholzer. (Bild: Manuel Nagel)

Finanzchef Gutjahr-Preisig betonte nochmals, dass durch verschiedene Faktoren wie das neue Beitragsgesetz des Kantons oder auch ein gutes Kostenmanagement eine Steuersenkung um die vorgeschlagenen zwei Prozent vertretbar sei und auch langfristig gehalten werden könne. Vielleicht könne man in den kommenden Jahren sogar noch eine weitere Steuersenkung ins Auge fassen.

Fragen aus dem Plenum gab es nur wenige. Ein Stimmbürger wollte wissen, wie viel denn diese zwei Prozent in Franken ausmachten. «Ein Steuerprozent der VSG liegt bei etwa 270000 Franken, also etwas mehr als eine halbe Million», antwortete Severin Gutjahr-Preisig.

Schliesslich überzeugten die Argumente der Behörde, und die Steuersenkung sowie das Budget 2019, welches bereits mit dem neuen Steuerfuss von 98 Prozent erstellt wurde, hiessen die Stimmbürger ohne Gegenstimme bei zwei Enthaltungen gut.

Infoveranstaltung am 8. Januar

Eine weitere Frage tauchte an diesem Abend zum alten Schulhaus in Oberaach auf. Eine Stimmbürgerin wollte wissen, ob dieses nun verkauft sei, da sie Bauvisiere gesehen habe. Samuel Oberholzer, VSG-Vizepräsident und Präsident der Baukommission bestätigte den Verkauf dieser Immobilien.

«Wenn wir einmal mehr als hundert Anwesende haben,gibt es einen Apéro.»Severin Gutjahr-PreisigPräsident Finanzkommission

«Wenn wir einmal mehr als hundert Anwesende haben,
gibt es einen Apéro.»
Severin Gutjahr-Preisig
Präsident Finanzkommission

Und Oberholzer nutzte die Schulgemeindeversammlung, um über die laufenden und geplanten Bauprojekte zu informieren. Insbesondere über die drei Kindergärten Mühlebach, Hemmerswil und Hölzli. Der erste könne wohl noch vor Weihnachten bezogen werden, über den zweiten stimme man am 10. Februar ab und es gebe dazu am 8. Januar einen Informationsanlass, und für den dritten werde im Frühjahr 2019 ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben.

Christoph Kohler konnte die Versammlung nach rund einer Stunde bereits schliessen. Man habe auch dieses Jahr keinen Apéro, doch man denke darüber nach. Einen Apéro gebe es, wenn sie einmal die Hundertermarke knacken würden, meinte darauf Finanzchef Gutjahr-Preisig.

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