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Stefan Koster (SVP) - Der Harmonische

Am 25. November findet der erste Wahlgang fürs Amriswiler Stadtpräsidium statt. Nebst Stefan Koster stellen sich auch Gabriel Macedo (FDP) und André Schlatter (CVP) zur Wahl.
Rita Kohn/Manuel Nagel
Wahlplakat von Stefan Koster. (Bild: Manuel Nagel)

Wahlplakat von Stefan Koster. (Bild: Manuel Nagel)

2007 zog der Niederaacher Stefan Koster als Vertreter der SVP in den Stadtrat ein. Von den Kandidierenden der SVP erreichte er damals mit 755 Stimmen nach Hanspeter Strickler und Martin Salvisberg die dritthöchste Stimmenzahl – gewählt wurde letztmals im Proporz-Verfahren. Der eher schüchterne Landwirt übernahm das Ressort Sport.

2011 – nun erstmals bei Majorzwahlen – wurde Stefan Koster mit 1958 Stimmen bestätigt. Und bei der Kandidatur für die dritte Amtsperiode holte er sich 1739 Stimmen. Nach wie vor steht Stefan Koster als Stadtrat dem Ressort Sport und Freizeit vor.

Die Zahlen zeigen: Der Landwirt steht für Konstanz. Das dürfte sich auch fortsetzen, sollte er die Nachfolge von Martin Salvisberg als Stadtpräsident antreten. Er dürfte weitgehend die Politik des bisherigen Stadtpräsidenten weiterführen. Das ergibt sich schon alleine aus der Parteizugehörigkeit, sind doch beide Mitglied der SVP und durch die bisherige Tätigkeit der Landwirtschaft verbunden.

Ein Mann auf Augenhöhe

Stefan Koster gehört zu den Menschen, die Politik machen, ohne klassische Politiker zu sein. Er ist ein Mann, der mit anderen auf Augenhöhe kommuniziert und sich selber kaum je in den Vordergrund stellt. Als prägnante Führungsperson hat sich Stefan Koster bisher nicht gezeigt, aber als jemand, der auf Teamwork setzt, die Kompetenzen der einzelnen Teamplayer berücksichtigt und einbezieht.

Der gebürtige Niederaacher und Anwärter auf das Stadtpräsidium hat sich für Wahlslogan: «Stefan Koster belebt» entschieden. Ein Slogan, der zum bisherigen politischen Auftritt des langjährigen Stadtrats im Widerspruch steht. Stefan Koster hat sich als solider und zuverlässiger Arbeiter im Hintergrund erwiesen. Er reagiert besonnen und überlegt, zeigt sich beständig, jedoch ohne dem Fortschritt gegenüber verschlossen zu sein. Die Umstellung seines eigenen ursprünglich konventionellen Hofes in eine Betriebsgemeinschaft zeugt von der Bereitschaft, neue Wege zu gehen und sich wo nötig von gewohnten Strukturen zu verabschieden.

Entscheiden sich die Amriswilerinnen und Amriswiler an der Urne für Stefan Koster als neuen Stadtpräsidenten, holen sie sich einen Mann an die Spitze, der sich nicht primär als Führungsfigur sieht, sondern eher auf ein breit aufgestelltes Fachgremium setzt und den Konsens sucht. Er ist ein stiller Mann des Volkes, hat ein offenes Ohr und ist auch ungewöhnlichen Ideen gegenüber offen.

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