Stadt Romanshorn führt Arbeiten an Ortsplanungsrevision fort

Die Ortsplanungsrevision verzögert sich seit Jahren. Nun hat der neue Stadtrat sich aber in die Materie eingearbeitet und damit auseinandergesetzt.

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Blick in den Inseli- und Yachthafen von Romanshorn.

Blick in den Inseli- und Yachthafen von Romanshorn.

Reto Martin

(red) Seit 2015 beschäftigt sich die Stadt Romanshorn mit der Ortsplanungsrevision. Aus diesem Grund wurde vom 12.Januar bis 12.März 2018 eine öffentliche Mitwirkung für den revidierten Rahmennutzungsplan mit Zonenplan, Baureglement und Schutzplan durchgeführt. Gleichzeitig wurde der Gestaltungsrichtplan Innenstadt mit Karte und Text der Bevölkerung bekannt gemacht, welche die Möglichkeit hatte, sich zu diesen beiden Planungsinstrumenten vernehmen zu lassen.

Von dieser Möglichkeit wurde reger Gebrauch gemacht. In 69 Eingaben nahmen Privatpersonen und Institutionen Stellung. Sie werden in den nächsten Tagen eine Antwort auf ihre Eingaben erhalten. Zudem wird der revidierte Rahmennutzungsplan der öffentlichen Auflage zugeführt.

Kultur- und Naturschutzobjekte in separatem Schutzreglement

Aufgrund des Legislaturwechsels per 1.Juni 2019 und dem gleichzeitigen Weggang der Stadtentwicklerin verzögerte sich die Fortführung der anstehenden Arbeiten. Unterdessen hat sich der neue Stadtrat in die Materie eingearbeitet und damit auseinandergesetzt. Die Behörde hat sich unter anderem für die Einführung der Grünflächenziffer ausgesprochen. Weiter wurde beschlossen, dass die Kultur- und Naturschutzobjekte zu einem späteren Zeitpunkt überprüft und die diesbezüglichen reglementarischen Vorgaben inskünftig in einem separaten Schutzreglement erlassen werden. Bezüglich Weilerzonen wird die definitive Einstufung nach dem Ergebnis der kantonalen Überprüfung der Kleinsiedlungen im Kanton Thurgau erfolgen. Von den heutigen Weilerzonen auf dem Stadtgebiet wird voraussichtlich kein Gebiet der Landwirtschaftszone, sondern entweder einer Bauzone oder der Erhaltungszone zugewiesen.