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Die Stadt Romanshorn zahlt jetzt doch Beiträge an den Tierschutzverein

Die ausbleibenden Beiträge für den örtlichen Tierschutzverein waren ein «Missgeschick» Seitens der Stadt. Das Versäumnis soll nun nachgeholt werden.
Valentina Thurnherr
Die Generalversammlung des Tierschutzvereins fand vergangenen Samstag statt. (Bild: PD)

Die Generalversammlung des Tierschutzvereins fand vergangenen Samstag statt. (Bild: PD)

«Wir hatten nie die Absicht, die Zahlungen einzustellen», sagt Stadträtin Melanie Zellweger. Sie selbst war am vergangenen Samstag an der Generalversammlung des Tierschutzvereins Romanshorn anwesend. Im Vorfeld hatte sich ein Romanshorner per Leserbrief darüber beschwert, dass die Stadt sich weigert, den Tierschutzverein finanziell zu unterstützten. Unsere Zeitung berichtete letzten Samstag darüber.

Zellweger meint, sie könne selbst nicht genau sagen, warum die Beiträge in den Jahren 2015 bis 2017 nicht überwiesen wurden. «Die Knacknuss lag wohl im Auslösen der Zahlung. Anscheinend gab es da ein administratives Missverständnis.» Das Problem sei mittlerweile aber behoben worden. «Es war ein Missgeschick. Und es tut mir sehr leid, dass der Tierschutzverein keine finanzielle Unterstützung mehr erhielt», sagt Zellweger. Den Beitrag berechne die Stadt aus der Statistik der Hundesteuer. Pro Tier erhalte der Verein einen Franken. Auch die Zahlungen der versäumten Jahre sollen rückwirkend überwiesen werden, sobald der genaue Betrag ermittelt worden ist. Aktuell sind in der Stadt Romanshorn rund 600 Hunde gemeldet.

Der Verein ist positiv gestimmt

Präsident Richter war sehr erfreut über den Besuch. Es war das erste Mal, dass ein Vertreter einer Stadt oder Gemeinde an der Versammlung teilnahm. «Die Tatsache, dass sich Frau Zellweger die Zeit genommen hat, verdient Respekt.» Er habe die Gelegenheit genutzt, aufzuzeigen, welche Leistungen der Verein erbringe. «Unser Ziel ist es, die umliegenden Gemeinden und Städte zu bewegen, ein festes Budget einzurichten, mit dem sie uns aushelfen können.» Denn sie werden oft von Organisationen wie etwa der Polizei aufgeboten.

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