St. Galler Regierungsrat-Kandidaten neben der Kreuzlinger Klosterkirche

Kein Putschversuch, sondern dumm gelaufen: Die falsch platzierte Wahlwerbung wird überklebt.

Martina Eggenberger Lenz
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Das Plakat der beiden St.Galler FDP-Kandidaten beim Bärenplatz.

Das Plakat der beiden St.Galler FDP-Kandidaten beim Bärenplatz.

(Bild: PD/Peter Mesmer)

Marc Mächler und Beat Tinner wollen in den Regierungsrat. Noch nie von diesen Kandidaten gehört? Kein Wunder. Die beiden Herren sind St.Galler. Sie machen im Thurgau niemandem einen Sitz streitig, auch wenn sie hier neben der Kirche St.Ulrich von der riesigen Plakatwand lachen. Offenbar wurde die Wahlwerbung der FDP St.Gallen gleich an mehreren Orten in Kreuzlingen platziert. Im Nachbarkanton wird bekanntlich am 8. März gewählt, eine Woche vor dem Superwahltag im Thurgau.

Ein logistisches Problem der Plakatgesellschaft

Auf Nachfrage sagt der Geschäftsführer der St.Galler Kantonalpartei, Christoph Graf, mit einem Schmunzeln, dass man «keinesfalls einen Putschversuch im Thurgau» herbeiführen wolle. Wie es aussehe, habe die Allgemeine Plakatgesellschaft APG SGA wohl ein logistisches Problem gehabt. Er habe sich bei der beauftragten Firma aber erkundigt und die Rückmeldung bekommen, dass die Plakate umgehend überklebt werden sollen. Für die Fehlleistung müsse die FDP natürlich nichts zahlen. «Die Geschichte ist für uns nicht weiter tragisch», betont Christoph Graf.

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