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Sportlicher Spass für alle Generationen: in Weinfelden spielen Kinder gegen Tanten, Grosis oder Göttis Unihockey

Am dritten Generationen-Unihockey-Turnier nahmen weniger Mannschaften teil – trotzdem hatten alle Spass.
Christoph Heer
Grosse und Kleine spielen mit- und gegeneinander Unihockey am Generationen-Turnier in Weinfelden. (Bild: Christioph Heer)

Grosse und Kleine spielen mit- und gegeneinander Unihockey am Generationen-Turnier in Weinfelden. (Bild: Christioph Heer)

Ein Fünfjähriger erkämpft sich den Ball, passt ihn in Richtung seines zehn Jahre älteren Bruders. Dieser wiederum dribbelt zuerst einen 30-jährigen Gegenspieler aus und netzt den Ball im Tor ein. Auf der Spielerbank jubelt die 40-jährige Mutter und der 60-jährige Zuschauer freut sich mit.

Unihockey verbindet Generationen. Das zeigt die dritte Durchführung des Generationen-Unihockey-Turniers in der Paul-Reinhart-Halle. Fairness hier, Spass dort und immer wird das Miteinander grossgeschrieben. Natürlich gehört eine Portion Ehrgeiz dazu, schliesslich will niemand extra verlieren, doch das Resultat scheint überaus zweitrangig zu sein.

Einfacher Einstieg

«Unihockey ist so ein toller Sport. Der Einstieg fällt, im Gegensatz zu Eishockey, viel leichter und ist daher wirklich für jeden geeignet. Wir geniessen als Zuschauer die Stimmung hier, verfolgen natürlich in erster Linie die Spiele unserer beiden Kinder», sagen Marianne und Thomas Scherrer aus Weinfelden.

Sie gönnen sich eine schmackhafte Kürbissuppe und finden nur lobende Worte, was die Organisation betrifft: «Ein Maltisch, eine Spielmatte, ein ‹Vier gewinnt›, feines Essen, spannender Hockeysport und friedliche Stimmung; schlicht perfekt.»

Lustige Namen und hohes Niveau

«Das O-Team», «25 Smileys», «Gigelikonto», «MixMax», «Penguins with knees», «Team Chrüsimüsi» und «Kamatindris». Sieben Mannschaften – das sind zwar weniger Teams als bei der ersten und zweiten Austragung, das Niveau war jedoch auch an diesem Samstag hoch – und zwar von Jung bis Alt.

Die Kleinsten kämpften derweil mit der Bande, ist ja auch enorm schwierig, da rüber zu kommen, wenn man kaum über besagte Bande sieht. Im Team «Kamatindris» spielt der siebenjährige Jason Theiler. «Letztes Jahr platzierten wir uns im zweiten Rang. Heute wird es schwieriger, denn wir haben grad wieder ein Spiel verloren, schade. Ich spiele so gerne Unihockey, vor allem, wenn ich Tore schiessen kann», sagt der siebenjährige Stürmer aus Weinfelden.

Rücksicht auf die Kinder

Auch OK-Präsident Andy Theiler findet, nebst der Organisation, Zeit zum Mitspielen. «Es können wirklich alle mitmachen. Familien, Vereine oder sonstige Cliquen. Wichtig ist, dass man sich an die Spielregeln hält und Rücksicht auf die Kinder nimmt. Vor allem wollen wir auch durchmischte Gruppen ansprechen. Das heisst, ein Kind soll für einmal mit seinem Götti, Nachbar oder Tante auf Torejagd gehen können. Genau dieses Generationenübergreifende soll die Faszination ausmachen.»

Dass dieser sportlich-spassige Anlass im fairen Rahmen über die Bühne gehen kann, dafür sorgt unter anderem Schiedsrichter Kevin Forster. «Die Kinder sind Feuer und Flamme und der Spassfaktor enorm hoch», sagt das Mitglied des organisierenden Vereins UHC Emotion Weinfelden.

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