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Samuel Giger ist der beste Nationalturner des Landes

Über 300 Nationalturner aller Alterskategorien massen sich am Samstag in Alterswilen an der Schweizer-Meisterschaft. Es wurde ein perfekter Tag für den Traditionssport.
Urs Brüschweiler
Samuel Giger von der Nationalturnerriege des Turnvereins Märstetten wird nach dem Sieg im Schlussgang geschultert. (Bild. Reto Martin)

Samuel Giger von der Nationalturnerriege des Turnvereins Märstetten wird nach dem Sieg im Schlussgang geschultert. (Bild. Reto Martin)

Was haben das Tennisturnier von Wimbledon und die Schweizer-Meisterschaft der Nationalturner gemeinsam? Beides sind traditionsreiche Veranstaltungen, bei denen die Athleten in weiss zum Wettkampf anzutreten haben. Ansonsten sind die Nationalturner deutlich bodenständiger. Der kleine Bub macht seine Bodenturn-Übung auf derselben Matte wie Superstar Samuel Giger. Am Nachmittag beim Schwingen und Ringen wird in den fünf Sägemehlkreisen schön abgewechselt zwischen den Altersklassen. Jeder der über 300 Teilnehmer darf sich am Abend einen schönen Preis aussuchen aus dem riesigen Gabentempel, der in der Alterswiler Turnhalle aufgebaut wurde.

Ein Turner beim Steinheben.
Beim Steinstossen ist Kraft und Energie gefragt.
Beim Steinstossen ist Kraft und Energie gefragt.
Wer stösst den Stein am weitesten?
Ein Zihlschlachter Turner beim Hochweitsprung.
Jungturner beim Hochweitsprung.
Jungturner beim Hochweitsprung.
Die Ehrendamen.
Körperspannung ist beim Bodenturnen gefragt.
Einturnen für die Bodenübung.
Ein Sprint gehört ebenso zum Programm der Nationalturner.
Spätestens am Nachmittag folgt der Wettkampfteil im Sägemehl.
Schwingen (mit Zwilchhose) und Ringen (ohne Zwilchhose) stehen auf dem Programm.
Der Ottoberger Samuel Giger lag schon am Vormittag in Front. Im Sägemehl fand er keine ernsthaften Konkurrenten um den Tagessieg mehr.
Mit festem Griff packen die Turner zu.
Beim Ringen bleiben die Zwilchhosen weg.
Im Schlussgang liess Samuel Giger Marcel Bieri keine Chance.
Doch bereits zuvor war klar: Gegen den Nationalturner vom STV Märstetten ist an dem Tag kein Kraut gewachsen.
Die Ehrendamen warten auf die Siegerehrung.
Ehre für den Besten. Samuel Giger auf den Schultern seiner Kameraden.
20 Bilder

Triumph von Samuel Giger bei der Schweizermeisterschaft im Nationalturnen in Alterswilen

Auf Tuchfühlung mit den Sportstars

Nicht nur mit den schönen Preisen haben die Organisatoren des TV Neuwilen den Turnern und einigen hundert Besuchern einen traumhaften Samstag auf den neuen Sportanlagen in Alterswilen beschert. Unzählige der Jungturner standen bei Matthias Sempach Schlange für ein Autogramm oder ein Selfie. Der Schwingerkönig von 2013 war als Image-Botschafter eingeladen worden. Er berichtete von seiner Jugendzeit, in welcher er selber als Nationalturner aktiv war. Bei der letzten Schweizer-Meisterschaft im Thurgau, vor 18 Jahren in Kesswil, war der damals 14-jährige Sempach am Start. Auch Steve Anderhub, Olympiamedallien-Gewinner im Bobfahren und Volleyball-Nationalspieler Thomas Brändli haben eine Vergangenheit als Nationalturner. Alle drei hatten sich bereit erklärt, den Besuchern die durchaus nicht einfach zu verstehende Sportart näher zu bringen.

Samuel Giger war konkurrenzlos

Gar keine Probleme mit der Regelkunde hatte natürlich das sportliche Aushängeschild des Anlasses, Samuel Giger, der für die Nationalturnerriege des TV Märstetten startete. Im Steinheben, Steinstossen, bei der Boden-Übung und im Sprint legte er am Morgen die Basis. Im Sägemehl hatte er dann erst recht keine Gegner mehr zu fürchten. Entsprechend hielt sich in der Top-Kategorie die Spannung über den sportlichen Ausgang in engen Grenzen. Nach dem Einzug der Athleten zur Rangverkündigung, dem Abspielen der Nationalhymne und der Auszeichnung der Tagesbesten durch die Ehrendamen wurde Samuel Giger das Rind «Gipsy» überbracht.

Viel Lob für die Organisatoren

«Es war ein genialer Tag», bilanzierte der sehr zufriedene OK-Präsident Otto Brändli. Er dankte allen Kemmentalern für die Mithilfe. Auch die Ehrengäste waren zuvor schon voll des Lobes gewesen. Gemeindepräsident Walter Marty meinte mit einem Augenzwinkern, man habe die neuen Sportanlagen extra für diesen Anlass gebaut. Und Regierunsrätin Monika Knill sprach von einem Lotto-Sechser, da sie einen solch tollen Anlass als Einheimische zu Fuss besuchen könne.

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