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Amriswiler Turnhalle Egelmoos öffnet ihre Türen am Sonntag

Ab 27. Oktober können Amriswiler Kinder an den Wochenenden der Wintermonate wieder Sport treiben.
Manuel Nagel
Stadtrat Richard Hungerbühler und Yoyo-Leiter Raphael Gnägi initiieren «Sport am Sonntag» in der Egelmoos-Sporthalle. Bild: Manuel Nagel

Stadtrat Richard Hungerbühler und Yoyo-Leiter Raphael Gnägi initiieren «Sport am Sonntag» in der Egelmoos-Sporthalle. Bild: Manuel Nagel

Es sind gute Nachrichten für die Kinder aus Amriswil. Ziemlich genau drei Jahre, nachdem der Stadtrat beschloss, das Angebot «Open Sunday» finanziell nicht mehr zu unterstützen, werden ab übernächstem Sonntag die Turnhallentüren wieder offen sein. Unter dem Namen «Sport am Sonntag» können Kinder der Volksschulgemeinde Amriswil- Hefenhofen-Sommeri während zwei Stunden unter Aufsicht sich austoben und Sport treiben.

Gross war die Enttäuschung im Herbst 2016, als feststand, dass es im darauf folgenden Winter kein niederschwelliges Sportangebot mehr geben wird. Von einem «Armutszeugnis für die Stadt Amriswil» wurde in den sozialen Medien geschrieben. Für alles habe die Stadt Geld, nur für ein Sportangebot für Kinder nicht. Der zuständige Stadtrat Richard Hungerbühler sah sich damals einiger Kritik ausgesetzt.

Neues Projekt kostet nur noch die Hälfte

In der Tat war das Geld damals der Knackpunkt. In der «Thurgauer Zeitung» vom 1. November 2016 sagte Hungerbühler: «Das Fallbeil sind die Zahlen.» Mit «Ideé Sport», den Organisatoren des «Open Sunday», sei man zufrieden gewesen, doch seien die Kosten von Jahr zu Jahr gestiegen, weil der Verwaltungsapparat immer weiter aufgeblasen worden sei. Über 20000 Franken hätte man «Ideé Sport» für 21 Sonntage bezahlen müssen, bis Stadtrat Hungerbühler schliesslich die Reissleine zog.

Dass man ein solches Sportangebot auch wesentlich günstiger haben kann, zeigt das aktuelle Konzept von Raphael Gnägi, dem Leiter der Jugendarbeit Yoyo. Das Angebot kostet nur noch rund 10000 Franken, es soll aber weiterhin niederschwellig bleiben. Das heisst, kein Kind muss sich zu etwas verpflichten, sondern kann einfach jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr in der Turnhalle Egelmoos vorbeischauen und mitmachen.

«Sport am Sonntag» ist für die teilnehmenden Kinder nicht nur kostenlos, sie erhalten auch noch einen Zvieri, der aus den Geldern der Stadt finanziert wird. Zudem werden auch die örtlichen Vereine entschädigt, die sich am Projekt beteiligen.

«Das Geld alleine soll aber nicht der Anreiz für die Vereine sein.»

sagt Stadtrat Richard Hungerbühler. Vielmehr könnten diese so der Allgemeinheit etwas zurückgeben, da sie die Sportinfrastruktur der Stadt und der Schule gratis benutzen könnten. Zudem könne ein Verein auch für sich Werbung machen – eine Win-Win-Situation.

Basketballer machen den Anfang

Den Anfang macht nun Basketball Oberthurgau. Der Verein ist federführend an den ersten drei Sonntagen, am 27. Oktober sowie am 3. und 10. November. Da sich das Angebot ausschliesslich an Primarschulkinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren richtet, werden die Basketballer auch kleinere Körbe dabei haben als jene, die in über drei Metern Höhe hängen. Und auch wenn der Fokus auf dem orangen Ball liegt, so wird auch nicht ausschliesslich damit gespielt.

Vereine können mittun

Vereine aus dem Gebiet der Volksschulgemeinde Amriswil- Hefenhofen-Sommeri, die sich gerne bei «Sport am Sonntag» einbringen möchten, können sich bei Raphael Gnägi, dem Leiter des «Yoyo», melden. Noch gibt es freie Termine an einzelnen Sonntagen, die auch dazu dienen können, den jeweiligen Verein und dessen Sportart näher vorzustellen. (man)

Kontakt
«Sport am Sonntag» Raphael Gnägi, 079 439 43 07, raphael.gnaegi@yoyoamriswil.ch

Ab dem 17. November folgen weitere Sportvereine, doch Raphael Gnägi ist nach wie vor offen für Angebote (siehe Kasten). Mit dem neuen Konzept und der Beteiligung der lokalen Vereine wechselt auch die Turnhalle. «Open Sunday» fand früher an der Nordstrasse statt, «Sport am Sonntag» hingegen in der Turnhalle Egelmoos, gleich neben dem Jugendtreff Yoyo. So können auch Synergien genutzt werden, wie etwa das Richten des Zvieris im Jugendtreffgebäude.

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