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Spitzenathleten bieten in Amriswil vor leeren Rängen Spektakel auf dem Marktplatz

Rund 400 Sportler kämpfen an der Beachvolley-Woche um Rang und Ehre. Die Spiele sind spannend. Doch nur wenige Zuschauer finden den Weg auf die Tribüne beim Marktplatz.
Barbara Hettich
Anna Rau und Mirjam Keller verlieren das Finalspiel der B1-Frauen. (Bild: Barbara Hettich)

Anna Rau und Mirjam Keller verlieren das Finalspiel der B1-Frauen. (Bild: Barbara Hettich)

Sie gehören zu den besten Schweizer Beachvolleyballspielerinnen: Nach den Qualifikationsrunden standen am frühen Samstagabend die Teams Rau/Keller und Schaltegger/Adler im Final der Stärkeklasse B1 auf dem Centercourt auf dem Marktplatz in Amriswil. Das Spiel liess an Spannung, nichts zu wünschen übrig, die Sportlerinnen kämpften um jeden Ball. Janick Schaltegger aus Frauenfeld mit ihrer Partnerin Alaia Adler aus Zürich, konnten den Match schliesslich für sich entscheiden und zeigten sich überglücklich. «Unsere Auflizenzierung steht bevor, wir werden künftig in der A-Tour mitspielen», sagt Janick Schaltegger. Aber auch Anna Rau aus Bern und Mirjam Keller aus Pratteln sind trotz Niederlage zufrieden. «Das war ein cooles Turnier, gut organisiert», ist Anna Rau voller Lob für die Veranstalter.

OK hat keinen Aufwand gescheut

Für die erste Amriville Beachvolley Woche hat das OK von Volley Amriswil denn auch keinen Aufwand gescheut. Auf dem Markplatz steht das Spielfeld, gefüllt mit rund einem halben Meter Sand zwischen den Banden, und von der Tribüne mit rund 200 Sitzplätzen hat man einen guten Überblick über das Spiel. Liegestühle hinter der Bande, Dusche und Kinderplanschbecken bringen Strandfeeling auf den Marktplatz. Verpflegungsstände und eine Festwirtschaft stehen bereit, und Feuerwehrmann Pascal Simbürger sorgt mit frischem Wasser für Abkühlung. Alles wäre perfekt, doch was fehlt, das sind die Zuschauer. «Ich bin über das mangelnde Interesse schon sehr enttäuscht», sagt OK-Präsident Tom Schnegg. Der Event sei klar auf die Spieler ausgerichtet – 160 Teams in 14 Kategorien machen mit –, schön wäre natürlich gewesen, wenn die Sportler von einem Publikum angefeuert worden wären.

Eine Erklärung zu finden ist schwierig

Einer der wenigen Zuschauer ist Didi Rutishauser aus Amriswil. «Es ist schade, dass so wenig Zuschauer hier sind», bedauert auch er. Woran es liegt, kann auch er nicht sagen. «Normalerweise kommen rund 800 Zuschauer, wenn Volley Amriswil spielt, bei einem Finalspiel sind es bis zu 1500», sagt er. Teilnehmerin Luana Poltera aus Amriswil vermutet, dass viele schon in die Ferien gefahren sind. Teilnehmer Jonas Peter aus Winterthur glaubt, dass für diesen Event genügend Werbung gemacht wurde, Amriswil aber einfach der passende Strand zum Beachvolleyball fehle.

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