Fünf Tage Spass: In Kradolf geniessen Kinder die Ferien auch ohne Sommerlager

Die Organisation Kiwi («Kinder wirken») Kradolf-Schönenberg hatte für die Mädchen und Buben ein attraktives Programm zusammengestellt. Für Abwechslung war gesorgt, Langeweile kam nie auf.

Hannelore Bruderer
Drucken
Teilen
Die Bausteine verlocken zum Konstruieren.

Die Bausteine verlocken zum Konstruieren.

Bild: Hannelore Bruderer (Kradolf, Juli 2020)

Michelle Schoch spricht ihren Leiterkolleginnen und Leiterkollegen aus der Seele: «Es ist so toll, können wir diese Lagerwoche durchführen. Während der Wochen, in denen wir auf unsere Treffen verzichten mussten, haben wir die Kinder vermisst.»

Wie viele andere Kinderorganisationen in der Region hat die Kiwi Kradolf-Schönenberg ihre Sommerlagerpläne umgestellt – kein Zeltlager, dafür eine Woche Spiel und Spass gleich vor der Haustüre.

Hohe Türme und runde Stadien

Dorfrallye am Montag, Spielturnier und Abendgame am Dienstag, Open-Air-Kino am Mittwoch, Geländegame am Donnerstag und am Freitag die grosse Abschlussparty. Durchführungsort oder Ausgangspunkt für die Aktivitäten war das Kirchenzentrum Steinacker in Kradolf.

In der Zeit, bis das Leiterteam am Dienstagabend das Spielturnier ausgewertet hatte, spielten die Kinder frei. Auf dem Vorplatz des Kirchenzentrums wurden Spielholzstäbe zu hohen Türmen und runden Stadien aufgestapelt. Es waren auffallend viele Buben dabei. Ob sie von einer Karriere als Ingenieure träumen?

Nie ohne Abschiedsritual

Bei der Tanzgruppe, die gleich daneben zu fetzigen Beats Choreografien einübte, waren dafür die Mädchen in der Mehrzahl. An jeden Tanz wollten sie noch einen weiteren anhängen.

Bevor die rund 30 Kinder mittags jeweils nach Hause gingen oder von ihren Eltern zum Mittagessen abgeholt wurden, fanden sich alle zum Abschiedsritual mit Gesang und Bewegung in einem Kreis zusammen. Am Abend wollten sie sich dann wieder treffen, um an einem weiteren Programmpunkt teilzunehmen.