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Spaziergang über die Greens

40 Einwohner nahmen zusammen mit dem Gemeinderat an einem Rundgang auf dem Golfplatz Lipperswil teil. Clubmanager Ian Gibbons zeigte ihnen alles.
Manuela Olgiati
Ian Gibbons führt die Wäldemer über den Golfplatz. (Bild: Manuela Olgiati)

Ian Gibbons führt die Wäldemer über den Golfplatz. (Bild: Manuela Olgiati)

Die Idee von «Gemeinderat bi de Lüüt» ist in Wäldi neu. Am Montagabend fand das erste Treffen von Gemeinderat und Einwohnern in einem lockeren Rahmen mit einem Rundgang durch den Golfpark statt. Golfschläger waren dazu nicht nötig. Bei leichtem Regenfall spazierten die 40 Teilnehmer durch das Gelände und erfuhren viel Neues.

«Für unsere Dörfer ist das vielfältige Wirken unserer Gemeinde wichtig», sagte Gemeindepräsident Adrian König. «Und dazu das Image von Golfspielen etwas aufpeppen», fügte Clubmanager Ian Gibbons an. Dabei kommt die Natur grossartig ins Spiel. Der Golfclub Lipperswil ist innerhalb der Gemeinde ein wichtiger Arbeitgeber. 45 Mitarbeiter sind im Sommer hier angestellt. Rund acht Prozent der Gemeinde Wäldi besteht aus Golfplatz. Im Sommer 2000 war die Eröffnung. Zum Golfspielen kommen über das Jahr verteilt über 10000 Gäste. «Früher ist auf diesem Areal intensiv Landwirtschaft betrieben worden», sagte der Gemeindepräsident.

Die Bewertungen der Biodiversität sind positiv

«Die Natur hat im Golfclub Fuss gefasst, die Bewertungen zur Biodiversität sind durchwegs positiv», erläuterte Gibbons. «Auf dieser Anlage gibt es ein Spiel mit der Natur. Neben den Pflanzungen gibt es Teichufer für Amphibien.» Jährlich fänden Treffen mit dem WWF und Pro Natura statt. Am Montag war der ehemalige Platzchef Ueli Hauenstein aus Lipperswil anwesend. Er erinnerte sich an die Pflege der grossen Flächen, der 9700 Büsche, den 2300 Bäumen und 400 alten Obstbäumen. «Vor allem die Blumenwiesen kommen bei den Golfern gut an», meinte er.

Golfer trainieren hier drei- bis viermal pro Woche oder mehr. Zum Beispiel die Profis Joel Girrbach und Benjamin Rusch. Von den 100 Hektaren werden 55 bespielt, 33 sind für die Natur da. Beim Wasserverbrauch werden die Beregnungsanlagen ökologisch eingesetzt. Für den Unterhalt und die Pflege würden jährlich 400000 Franken investiert, sagte Gibbons. Dass es im Golfclub gut läuft, sei auch den auswärtigen Gästen zu verdanken. Sie bringen Einnahmen in der Restauration. Das Restaurant ist öffentlich. Dort wurden beim Apéro die Gespräche fortgesetzt. Als nächster Event steht am 22. September ein Tag der offenen Tür im Rahmen des 20-Jahr-Jubiläums der Gemeinde ein.

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