Solarverein Romanshorn wieder voll unter Strom

Mängel behoben, Wechselrichter und Dachsubstrat ersetzt: Seit Mitte des vergangenen Jahres sind die Anlagen des Solarvereins wieder in Betrieb.

Markus Bösch
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Rück- und Aufbau der Photovoltaikanlage auf dem Werkhofdach. (Bild: Markus Bösch)

Rück- und Aufbau der Photovoltaikanlage auf dem Werkhofdach. (Bild: Markus Bösch)

Die Sonnentage im Jahr 2018 waren zahlreich, trotzdem sank die Solarstromproduktion: An der Generalversammlung des örtlichen Solarvereins wurde die Antwort geliefert: Wegen grösserer Unterhaltsarbeiten waren nicht alle Anlagen permanent am Netz. «Es gab einiges zu tun, und jetzt sind unsere Solarstromanlagen wieder auf Vordermann gebracht», sagte Präsident Guido Lang.

So wurden kleinere Mängel der Anlage Reckholdern behoben, und die defekten Wechselrichter bei der Anlage auf der Sporthalle der Kantonsschule wurden ersetzt. Wegen Unkrautbewuchs auf dem Werkhofdach musste die ganze Anlage dort abgebaut, das vorhandene Substrat durch Steine ersetzt und dann die gereinigte Anlage wieder aufgebaut werden.

Erlös kleiner als budgetiert

Für diesen Rück- und Aufbau genügten die eigenen Mittel nicht, es wurde dazu ein Darlehen aufgenommen. Trotzdem ist die Anlage mittlerweile zu zwei Dritteln amortisiert. Weil nicht alle Anlagen permanent am Netz waren, war der Stromerlös – trotz sonnigem Sommer – wesentlich kleiner als budgetiert.

Primäres Ziel in den kommenden Jahren sei es, die Anlage auf dem Werkhofdach, deren Eigentümerin derzeit noch die Stadt ist, vollständig abzugelten und alsdann das erwähnte Darlehen zurückzuzahlen. Bis dahin bleibe der finanzielle Spielraum eng, hiess es an der Versammlung.

Mängel beheben

Im weiteren gelte es, verschiedene Mängel der Anlage auf dem Sporthallendach der Kantonsschule zu beheben. Nach den entsprechenden Anpassungen gebe es aus Sicht des Solarvereins keinen Grund, die Anlage als Ganzes in Frage zu stellen. Einen weiteren Diskussionspunkt stellte an der Generalversammlung die älteste Anlage auf dem Dach der Firma Maron: Es werden verschiedene Optionen geprüft, damit an der kommenden Jahresversammlung konkrete Beschlüsse gefasst werden können.