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Kulturpreis: «Chor Amazonas»-Gründerin war schon lange auf der Liste

Oberthurgau - Im Wasserschloss Hagenwil, seinem Stammlokal, hat der Rotary Club Oberthurgau die beiden diesjährigen Kulturpreisträger bekannt gegeben. Ausgezeichnet werden eine Chorleiterin und ein Verein.
Manuel Nagel
Brigitte Kaufmann, Präsidentin des Rotary Clubs Oberthurgau, wird flankiert von den beiden Mitgliedern der Kulturkommission, Karl Svec und André Manz, welcher der Kommission vorsteht. Im Schloss Hagenwil verkündeten sie die diesjährigen Kulturpreis-Gewinner. (Bild: Donato Caspari)

Brigitte Kaufmann, Präsidentin des Rotary Clubs Oberthurgau, wird flankiert von den beiden Mitgliedern der Kulturkommission, Karl Svec und André Manz, welcher der Kommission vorsteht. Im Schloss Hagenwil verkündeten sie die diesjährigen Kulturpreis-Gewinner. (Bild: Donato Caspari)

Wenn am Sonntag des 24. Juni die diesjährige Preisverleihung des Rotary Clubs Oberthurgau an der Rosen- und Kulturwoche in Bischofszell über die Bühne geht und der «Chor Amazonas» die Feier musikalisch begleitet, so ist das alles andere als Zufall. Denn sowohl der Chor wie auch der Verein, welcher die Rosenwoche seit 2002 organisiert, gehören zu den beiden Preisträgern. Brigitte Kaufmann, Präsidentin der Oberthurgauer Rotarier, führt aus, dass die Rotarier eine weltweit tätige Organisation von Berufsleuten ist, welche für die Gemeinschaft einen speziellen Dienst leisten wollen. Die 60 Mitglieder des RC Oberthurgau würden deshalb globale karitative Projekte unterstützen, gleichwohl sei ihnen aber auch die Förderung lokaler Institutionen oder Menschen wichtig, «weil wir hier daheim sind», sagt Kaufmann. Den Kulturpreis könnten deshalb auch nur solche bekommen, die im Oberthurgau verankert und tätig seien, ergänzt André Manz, der zusammen mit Karl Svec, Ralph Anderegg und Aurelio Wettstein in der Kulturpreiskommission sitzt. Während das Präsidium des RC Oberthurgau jährlich wechsle, bestünden die verschiedenen Kommissionen ständig, was eine Kontinuität gewährleiste, erklärt Kaufmann.

Feuer und Begeisterung auf den Chor übertragen

Maja Beck-Bänziger, Gründerin und Leiterin des «Chores Amazonas», ist eine Preisträgerin des Oberthurgauer Rotary-Kulturpreises. (Bild: PD)

Maja Beck-Bänziger, Gründerin und Leiterin des «Chores Amazonas», ist eine Preisträgerin des Oberthurgauer Rotary-Kulturpreises. (Bild: PD)

Diese Kulturpreiskommission sammelt im Verlauf von zwei bis drei Jahren Geld, welches in eine Stiftung fliesst. Und sobald genügend Geld für den Kulturpreis beisammen ist, beginnt die Kommission mit ihrer Arbeit. «Wir sind übrigens der einzige Club in der Schweiz, der seit 1981 regelmässig einen solchen Preis verleiht», sagt André Manz nicht ohne Stolz. Und er verrät weiter, dass die Kommission eine Liste habe, auf der potenzielle Preisträger darauf stünden. Manchmal dauere es auch etwas länger, bis jemand zum Zuge käme. «Schon lange auf unserer Liste stand Maja Beck-Bänziger», sagt Manz. Bereits im Jahr 1995 habe sie als 17-jährige Seminaristin den «Chor Amazonas» gegründet, damals noch ausschliesslich für Kinder und Jugendliche. «Sie entspricht genau unseren Kriterien», sagt André Manz über Maja Beck-Bänziger. Sie sei aus dem Oberthurgau und wirke schon lange, habe den Chor auch für Erwachsene geöffnet. Zudem habe sie eine unheimliche Begeisterung und ein Feuer, was auf ihren Chor und letztlich auch auf das Publikum übertragen werde. André Manz betont, dass der Preis an Maja Beck-Bänziger als Person und nicht an den «Chor Amazonas» geht. Sie habe letztlich die grosse Leistung erbracht.

Eine Woche lang den Alltag vergessen

Auch der Verein Rosen- und Kulturwoche Bischofszell wird für sein kulturelles Engagement von den Rotariern prämiert. (Bild: PD)

Auch der Verein Rosen- und Kulturwoche Bischofszell wird für sein kulturelles Engagement von den Rotariern prämiert. (Bild: PD)

Anders sieht es beim zweiten Preisträger aus, bei der Rosen- und Kulturwoche, wo der Verein dahinter ausgezeichnet wird. Die Rosenwoche werde heuer auch schon zum 17. Mal durch- geführt und habe auch schon eine lange Tradition, sagt Kommissionsmitglied Karl Svec. Nebst den bekannten 50 Roseninseln gebe es aber auch stets Konzerte verschiedener Stilrichtungen und Svec erwähnt auch den Trachtensonntag und dass deswegen regelmässig rund 60000 Leute in die Rosenstadt Bischofszell strömen. Doch Svec verrät, dass Kommissionsmitglied Aurelio Wettstein skeptisch gewesen sei, weil er sich auch bei der Rosenwoche engagiere. «Aber wir anderen haben ihn einfach überstimmt», sagt Svec. «Wir wollten diese tolle Sache unbedingt auszeichnen, die eine Woche lang Treffpunkt für so viele Leute ist, und wo man den Alltag vergessen kann.»

Webseite
https://oberthurgau.rotary2000.ch

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