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Sie rätseln beim Essen übers Motiv

Die Theatergruppe Aach-Thur-Land lädt erstmals zum Krimidinner ein.
Hannelore Bruderer
Das Restaurant Profumo di Helvetia wird zum Mordschauplatz. (Bild: Hannelore Bruderer)

Das Restaurant Profumo di Helvetia wird zum Mordschauplatz. (Bild: Hannelore Bruderer)

Ein Mordfall zum Apéro – ganz so hat sich die grosse Gesellschaft ihren fröhlichen Abend mit köstlichem Essen nicht vorgestellt. Oder doch? Denn wer das Krimidinner der Theatergruppe Aach-Thur-Land besucht, weiss, worauf er sich einlässt.

Während den Gästen aus der Küche des Restaurants Profumo di Helvetia ein Viergang-Menu serviert wird, darf nach Herzenslust über das Motiv gerätselt werden, das zur schändlichen Tat führte. In ihrem Spiel geben die Mitglieder der Theatergruppe Hinweise, welche die Schlinge um den Hals des Täters langsam zuziehen – aber aufgepasst, manchmal können es auch falsche Fährten sein.

Weil der Saal besetzt ist, gibt es ein Dinner

Nach dem Erfolg mit der Komödie «d’Senioreklappe» im letzten Jahr war das Ensemble bereit, auch für dieses Jahr wieder ein Stück einzustudieren, das im Herbst im Auholzsaal in Sulgen aufgeführt werden sollte. «Da der Saal stark belegt ist, klappte es leider mit dem Termin nicht», sagt Lilo Städeli, die Präsidentin des Theatervereins.

Tatenlos pausieren mochten die Vereinsmitglieder aber auch nicht, so wurde die Idee mit dem Krimidinner geboren. Mit dem Restaurant Profumo di Helvetia hat die Theatergruppe einen idealen Partner gefunden. Im Saal des Restaurants haben rund 60 Personen Platz. Reserviert werden können die Tickets über das Internet. «Wir führen das Dinner an drei Abenden durch, am ersten, zweiten und dritten November», sagt Lilo Städeli. «Der Samstag ist ausgebucht und auch am Freitag und Sonntag gibt es schon Reservationen.» Beim Krimidinner sind die Gäste als Beobachter und Mitratende Teil der Inszenierung, mitspielen müssen sie jedoch nicht.

Vor den Sommerferien trafen sich die Darsteller einige Male zu Sprech- und Spielproben bei der Präsidentin zu Hause, ab August wird dann am Ruhetag des Restaurants im Saal geprobt. Alles könne jedoch nicht geprobt werden, sagt Lilo Städeli. «Je nach Reservationen werden die Tische verschieden zusammengestellt. Das stellt uns jeden Abend vor eine neue Situation. Wir werden also jeden Abend auch etwas improvisieren müssen.»

Anders als beim klassischen Theaterspiel in einem Saal benötigt der Verein fürs Krimidinner keine Kulisse und keine aufwendigen Requisiten, dennoch sind rund die Hälfte der Vereinsmitglieder aktiv eingebunden. Regie beim Krimidinner in vier Akten mit dem Titel «En mörderische Apéro» führt Ramon Sprenger.

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