SICHERHEITSDIENST
City Watch patrouilliert weiter in Kreuzlingen: Die Stadt erteilt den Zuschlag für drei weitere Jahre

Das Kreuzlinger Security Unternehmen bleibt der bevorzugte Dienstleister für die Stadt. Auch die zusätzlichen Aufgaben in der Coronakrise habe man zur Zufriedenheit der Exekutive ausgeführt.

Urs Brüschweiler
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Zwei City-Watch-Mitarbeiter patrouillieren im Kreuzlinger Seeburgpark.

Zwei City-Watch-Mitarbeiter patrouillieren im Kreuzlinger Seeburgpark.

(Bild: Andrea Stalder - 4.4.2020)

Das neue Sicherheitsreglement der Stadt Kreuzlingen, dass 2018 in Kraft getreten ist, verlangt eine Ausschreibung für die Vergabe von Aufträgen im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen. Die erste Vereinbarung traf der Stadtrat 2019 mit der City Watch Security aus Kreuzlingen. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter patrouillieren in den Bereichen am Seeufer und im Stadtzentrum. Ende dieses Monats läuft nun der auf zwei Jahre geschlossene Vertrag aus.

Zwei Unternehmen haben offeriert

Wie die Stadt mitteilt, kommt dasselbe Unternehmen nun für drei weitere Jahre, bis am 29. Februar 2014, zum Zuge. Zur Offertstellung auf eine entsprechende Ausschreibung seien vier Unternehmen eingeladen worden. Zwei davon hätten sich um den Auftrag beworben, heisst es in der Mitteilung weiter. Und von den beiden Bewerbern hätte in der Bewertung gemäss den Kriterien im Pflichtenheft die einheimische City Watch Security GmbH die höhere Punktzahl erreicht. Entsprechend habe der Stadtrat im Januar dem Unternehmen den Auftrag für private Sicherheitsdienstleistungen erteilt.

Thomas BeringerStadtrat Kreuzlingen (EVP).

Thomas Beringer
Stadtrat Kreuzlingen (EVP).

(Bild: Mario Testa)

Der zuständige Stadtrat Thomas Beringer sagt auf Anfrage, dass er mit der Arbeit der City Watch bisher sehr zufrieden sei. Insbesondere im vergangenen Frühling, während des ersten Lockdowns seien deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich mehr im Einsatz gestanden.

«Sie hatten den Auftrag, das Social Distancing durchzusetzen und beispielsweise grössere Gruppenbildungen aufzulösen. Dadurch hatten sie viel mehr zu tun.»

Minigolf-Streit ist beigelegt

Auch habe man deshalb den Einsatzrayon der Patrouillen, der sich im Normalfall auf die Bereiche zwischen Hafen Seegarten und Bodenseearena, den Bärenplatz, den Dreispitzpark und auf die Parkanlage Sallmann beschränkt, vorübergehend ausgeweitet. «Die Feuerstellen auf dem Gemeindegebiet, etwa jene bei den Lengwiler Weihern, wollte der Stadtrat auch kontrolliert haben», sagt Beringer. Mittlerweile sei man aber wieder zurück im Courant normal. Beschwerden, wie etwa jene im letzten Sommer vom Betreiber der Minigolfanlage im Seeburgpark, gebe es keine. «Und auch dieser Streit ist längst abgeschlossen.»