«Servus und Grüäss Di», singt der Männerchor Bussnang-Rothenhausen

Mit österreichischem Liedgut begeistert der Männerchor sein Publikum am Unterhaltungsabend. Unter der Leitung von Roberto Alfarè singen sich die Männer in die Herzen der vielen Zuhörer.

Christoph Heer
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Der Männerchor Bussnang–Rothenhausen mit Dirigent Roberto Alfarè (vorne mitte). (Bild: Donato Caspari)

Der Männerchor Bussnang–Rothenhausen mit Dirigent Roberto Alfarè (vorne mitte). (Bild: Donato Caspari)

«Full House» und zwar völlig verdient. Dass der Männerchor Bussnang-Rothenhausen auf einem enorm hohen Level singt, ist bekannt. Daher gehört es sich, dass die Mehrzweckhalle Hohenalber immer wieder voll besetzt ist, wenn der 30-köpfige Chor auf die Bühne tritt. Mit einem auffallend schwierigen Liedgut wissen die Sänger zu bestechen, und wenn das Ganze mit viel Humor gewürzt wird, dann steht einem kurzweiligen Unterhaltungsabend nichts mehr im Weg. Unter dem Motto «Servus und Grüäss Di», erklingen bekannte österreichische Hits.

Mozart, Strauss oder David Lang

«I sing a Liad für di» von Andreas Gabalier lässt hierbei die Besucherhände mitklatschen. «Das Ave Maria der Berge» hingegen geniesst der Gesangsliebhaber mit geschlossenen Augen und entschwindet im Tal der Träume. Ob Werke von Mozart, Strauss, oder dem bestens bekannten Thurgauer David Lang: Die Sänger bestehen jede gesangliche Herausforderung mit Bravour.

Stimmgewaltiger Solist

«Die Legende von den zwölf Räubern», ein unvergessliches Werk von Ivan Rebroff, kennt man hinlänglich durch die Interpretation des Don Kosaken Chors. In nichts stehen ihnen aber die Mitglieder des Männerchors Bussnang–Rothenhausen nach. Für Hühnerhaut ist gesorgt; auch dank Solist Markus Bächi. Ein hervorragender Auftritt der Bassstimme aus Märwil. Der Verein befindet sich indes auf neuen Wegen. Mit verschiedenen Projekten und Aktivitäten hat man sich auf Mitgliedersuche begeben – und dies überaus erfolgreich.

Wechsel von Präsident und Vizepräsident

So kann der abtretende Präsident Victor Thoma einen gesunden Verein an seinen Nachfolger übergeben. Auch der Vizepräsident Martin Neuenschwander übergibt sein Amt, dies, nachdem er es 25 Jahre lang ausgeübt hat. Bruno Egger heisst der neue Vize, während Heinz Keller seit wenigen Wochen als neuer Präsident wirkt. Seinen ersten Auftritt als Vereinsoberhaupt hat er am Mikrofon gekonnt hinter sich gebracht.

Männerklang: weltberühmt bis Wuppenau

Aus dem Männerchor hat sich eine achtköpfige Kleingruppe herauskristallisiert. Als «Männerklang» sind sie mittlerweile überregional bekannt; so ist zu vernehmen, dass das Oktett bereits positive Eindrücke bis nach Wuppenau hinterlassen hat. Mani Helg am Klavier, das Theater «S’neu Kunschtwerk», Festwirtschaft, Tombola und vieles mehr, machen aus den drei Aufführungen einen erfolgreichen Meilenstein in der Vereinshistorie.