Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Seit 90 Jahren produziert die Kradolfer Firma Humbel Zahnräder

Vor 90 Jahren produzierte Wilhelm Humbel im eigenen Haus die ersten Zahnräder. Nun öffnete das traditions- und erfolgreiche Familienunternehmen seine Türen für die Öffentlichkeit.
Ramona Riedener
Jung und Alt zeigt Interesse am Betrieb. (Bild: Ramona Riedener)

Jung und Alt zeigt Interesse am Betrieb. (Bild: Ramona Riedener)

Grosses Schauen und Staunen herrschte vergangenen Samstag am Tag der offenen Tür bei der Firma Humbel Zahnräder. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Kradolf hat Grund zum Feiern. Vor 90 Jahren setzte Wilhelm Humbel den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte. Wie aus einem Metallrohr ein technisch hoch entwickeltes und auf 1000stel Millimeter genaues Räderwerk entsteht, erlebten die zahlreichen Besucher bei ihrem Rundgang durch die Produktionsstätte.

Unternehmen ist in drei Ländern präsent

Bis zu 20 Stationen durchlaufen die verschiedenen Teile, bis sie von den Verbrauchern in den Bereichen Industrie, Fahrzeugbau und Motorsport weltweit zum Einsatz kommen. Die Firma hat 350 Mitarbeiter an Standorten in Tschechien, Rumänien und der Schweiz. Inzwischen ist bereits die vierte Generation in der Unternehmungsleitung.

Auch in der Arbeitstechnik hat der Fortschritt nicht Halt gemacht. Wenn Firmagründer Wilhelm Humbel noch kundenorientiert arbeitete und versuchte, mit dem Kunden eine Lösung für ein bestimmtes Problem zu finden, so ist der Trend mittlerweile lösungsorientiert ausgerichtet.

Die Faszination ist ungebrochen

Das heisst, mit entsprechender Forschung sollte das Problem für den Kunden erst gar nicht entstehen. «Jedes Material wird zuerst geprüft, bevor es verarbeitet wird», erklärte die Verantwortliche für die Qualitätskontrolle. Gedreht, gewendet, verzahnt und geschliffen werden danach die verschiedenen Teile in den unterschiedlichen Grössen – von hochtechnischen Maschinen, wo Polytechniker und speziell ausgebildete Facharbeiter am Werk sind.

Die Arbeit macht ihnen Freude. Berufsstolz klingt aus ihren Worten, wenn sie den wissbegierigen Besuchern die Vorgänge erklären. Diese wiederum stecken die Köpfe zusammen, um durch die Glasscheibe zu beobachten, was der metallene Arm mit einem Teil alles anstellt. Für Nachwuchs sollte der Betrieb an diesem Anlass gesorgt haben. Trotz Hüpfburg, Kinderschminken und Flugsimulator liessen es sich die Kinder nicht nehmen, am Rundgang durch den Produktionsbetrieb teilzunehmen.

«Schau mal, hier werden die Zähne rausgefräst», erklärte ein Pensionär seinem Enkel und erzählte, wie es damals noch war, als er hier gearbeitet hatte. Zweifellos hat sich das Zahnrad inzwischen unzählige Male gedreht. Die Faszination aber ist über Generationen die gleiche geblieben.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.