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Sein Herz schlägt für die Kirchenmusik

Thomas Haubrich war Gasterzähler im Ortsmuseum Amriswil. Der Pfarreikirchenmusiker der Katholischen Kirchgemeinde St. Stefan wusste viel Spannendes aus seinem Leben zu berichten.
Yvonne Aldrovandi-Schläpfer
Thomas Haubrich wird für seinen Auftritt von Eugen Fahrni verkabelt. (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer)

Thomas Haubrich wird für seinen Auftritt von Eugen Fahrni verkabelt. (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer)

«Wir haben heute eine spannende, interessante und unterhaltsame Stunde - mit einem spannenden, interessanten und unterhaltsamen Erzähler», sagte Eugen Fahrni, Präsident des Ortsmusems. Er freute sich, nebst dem Gasterzähler Thomas Haubrich und seiner Ehefrau Kerstin auch zahlreiche Besucher zur traditionellen Erzählstunde im Ortsmuseum zu begrüssen.

Thomas Haubrich ist seit dem 1. November 2004 hauptamtlicher Kantor und Pfarreikirchenmusiker der Katholischen Kirchgemeinde St.Stefan in Amriswil. Auf humorvolle Art erzählte der beliebte Musiker aus seinem Leben – von seiner Familie und seinem Beruf. Er verstand es, die Zuhörer mit fesselnden und unterhaltsamen Schilderungen immer wieder zum Schmunzeln zu bringen. Untermalt wurden die Erzählungen mit Bildern aus seinem privaten Fotoalbum.

Geboren und aufgewachsen ist Thomas Haubrich im deutschen Trier an der Mosel, unweit von Luxemburg. Dort erhielt er die erste musikalische Ausbildung in Orgel und Klavier. Eigentlich sei er eher auf Umwegen zur Musik gekommen, sagte Thomas Haubrich. Denn seine Mutter meinte: «Bub, lerne etwas Gescheites.» So habe er Medizin studiert – jedoch gespürt, dass sein Herz für die Kirchenmusik schlägt. Thomas Haubrich war bei der Bundeswehr im Sanitätsdienst und absolvierte dann ein Kirchenmusikstudium. Seine zukünftige Ehefrau Kerstin habe er bei seiner Tätigkeit als Organist kennengelernt. «Bei meinem ersten Rendez-vous mit ihr konnte ich bereits bei meinem künftigen Schwiegervater punkten. Ich habe ihn nämlich gefragt, ob er der Bruder von Kerstin sei.»

Die Empfehlung von André Manz

In der Bibliothek des Liturgischen Institutes in Trier sei er auf das Stelleninserat gestossen, das ihn beruflich in den Thurgau verschlagen hatte: «Die Katholische Kirchgemeinde St. Stefan in Amriswil sucht einen Kirchenmusiker.» Da in der Kirche St. Stefan damals Innenrenovationsarbeiten vorgenommen wurden, fand das Bewerbungsvorspiel an der Orgel bei André Manz in der evangelischen Kirche statt. André Manz habe dann gesagt: «Den müsst ihr nehmen.» Lachend meinte Thomas Haubrich: «Ich bin ihm deswegen überhaupt nicht böse.» Und Haubrich betonte, dass die Musiker der katholischen und evangelischen Kirchen in Amriswil es gut zusammen hätten.

Thomas Haubrich hat nicht nur in der evangelischen Kirche Amriswil, der Kirche mit dem höchsten Kirchturm im Kanton Thurgau mit 75 Metern, an der Orgel gespielt. Der Musiker trat auch schon im Ulmer Münster an der Orgel auf, der Kirche mit dem höchsten Kirchturm der Welt, mit 161,53 Metern.

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