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Seemuseum Kreuzlingen: Startschuss für den Umbau

Mit optisch bescheidenen Eingriffen soll das Seemuseum in Kreuzlingen eine Anpassung an den immer grösser gewordenen Betrieb erfahren. Was mit zwei Freiwilligen vor 25 Jahren begann, wird nun an einen Betrieb mit mehreren Festangestellten und vielen freiwilligen Helfern adaptiert. Derzeit wird noch gepackt, im Januar 2019 geht es dann los mit den Umbauarbeiten.
Isabelle Merk
Markus Thalmann, Präsident der Stiftung Seemuseum, Ursula Steinhauser, Museumsleiterin, und Ueli Wepfer, Präsident Betriebskommission, freuen sich auf den Umbaubeginn im Januar. (Bild: Isabelle Merk)

Markus Thalmann, Präsident der Stiftung Seemuseum, Ursula Steinhauser, Museumsleiterin, und Ueli Wepfer, Präsident Betriebskommission, freuen sich auf den Umbaubeginn im Januar. (Bild: Isabelle Merk)

«Drei Jahre lang wurde nun geplant, angepasst und verbessert. Diese Phase war wichtig, denn wir konnten das Projekt für eine viel flexiblere Nutzung gestalten», sagt Ursula Steinhauser, Leiterin des Seemuseums, an der Medieninformation letzte Woche. Mit dem ansässigen Architekturbüro Ryf, Scherrer und Ruckstuhl konnte ein erfahrenes Team engagiert werden, welches sich unter anderem für die Erweiterung der Kanti und der Mensa der Pädagogischen Hochschule Thurgau in Kreuzlingen verantwortlich zeichnete.

In einem ersten Schritt wird das Büroteam des Museums ins Wöschhüsli umziehen. Durch einen Mieterwechsel konnte dort ein geeigneter Raum für die administrativen Tätigkeiten gefunden werden und die Mitarbeiter profitieren von einem ruhigeren Arbeitsumfeld. Der dadurch gewonnene Platz steht danach dem Café zur Verfügung, welches erfolgreich durch 15 freiwillige Helfer betrieben wird. Durch die neue Teeküche werden die Arbeitswege für die Freiwilligen kürzer und es wird mehr- und separat nutzbarer Raum geboten.

Das Erdgeschoss des Seemuseums Kreuzlingen soll unter anderem umgebaut werden. (Bild: Reto Martin)

Das Erdgeschoss des Seemuseums Kreuzlingen soll unter anderem umgebaut werden. (Bild: Reto Martin)

«Durch einen eigenen Eingang sowie eine grosszügige Öffnung hin zum Foyer mit automatisch schliessbaren Türen wird auch dem Brandschutz Rechnung getragen. Dieser hatte bislang zwei Augen zugedrückt»,

erläutert Ueli Wepfer, Präsident der Betriebskommission.

Die Struktur bleibt trotz des Lifteinbaus erhalten

Der wichtige Schritt hin zur Barrierefreiheit kann dank dem Einbau eines Liftes gewährleistet werden. Hierbei wird aber die Struktur des Hauses nicht angetastet, was auch dem Denkmalschutz sehr entgegen kam. Beim beliebten Gewölbekeller werden die Niveauunterschiede angepasst, so dass auch dieser künftig barrierefrei ist und dank neuer Beleuchtung sowie einer kleinen Bühne zusätzlichen Mehrwert erfahren wird.

Der Gewölbekeller wird in der ersten Etappe realisiert und steht somit ab Mai 2019 wieder für Vermietungen zur Verfügung. Ebenfalls ab Mai bietet das Wöschhüsli dem Café bis zur Fertigstellung des Umbaus ein Zuhause.

Aktivitäten trotz des geschlossenen Museums

Während den Umbaumonaten bleibt das Museum geschlossen. Mit Aktivitäten wie einer Sonderausstellung zum Thema Lastentransport im Werkstattschopf ab Mai oder durch ein Captain’s Dinner mit der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein im März wird dennoch einiges geboten. Das Dinner auf See soll dazu dienen, einen Teil der Kosten für das neue Mobiliar im Gewölbekeller zu finanzieren.

Das Seemuseum von aussen. (Bild: Mareycke Frehner)

Das Seemuseum von aussen. (Bild: Mareycke Frehner)

Hoffen auf Goodwill

Von den 1,05 Millionen Franken, die das Projekt kosten wird, übernimmt die Stadt Kreuzlingen 800’000 Franken. Gemäss Markus Thalmann, Präsident der Stiftung Seemuseum, muss der Rest durch die Stiftung getragen werden. Dank eines grosszügigen Darlehens einer Privatperson konnte etwas Zeit gewonnen werden, es gilt nun aber Firmen, Stiftungen und öffentlich rechtliche Körperschaften anzusprechen um den nötigen Betrag zu generieren. «Wir sind zuversichtlich, dass das Seemuseum auf Goodwill stösst.»

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