Apfelkönigin Melanie Maurer tritt ab – diese sechs Thurgauerinnen wollen ihre Nachfolge antreten

Sechs Frauen zwischen 20 und 29 Jahren stehen im Finale um die Krone der Apfelkönigin.

Janine Bollhalder
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Sechs junge Frauen treten für ihr Amt an: Die Apfelkönigin 2018/19, Melanie Maurer. (Bild: Andrea Stalder)

Sechs junge Frauen treten für ihr Amt an: Die Apfelkönigin 2018/19, Melanie Maurer. (Bild: Andrea Stalder)

«Spontan, flexibel und authentisch müsst ihr sein», erklärt ­Apfelkönigin Melanie Maurer ihren potenziellen Nachfolgerinnen. Die sechs jungen Frauen haben ein gemeinsames Ziel: sie möchten Apfelkönigin 2019/ 2020 werden. Wie immer ist nicht nur die Ausstrahlung, sondern auch der persönliche Bezug der Teilnehmerinnen zum Apfel wichtig.

Der Apfel steht für viele Erinnerungen

Sportwissenschafts-Studentin Arlena Koller (Bild: PD)

Sportwissenschafts-Studentin Arlena Koller (Bild: PD)

Arlena Koller (26) aus Lanterswil erzählt: «An dem Tag als meine Mutter meinem Vater von ihrer Schwangerschaft mit mir erzählte, war er gerade dabei, im Garten einen Apfelbaum zu pflanzen.» Äpfel erinnern sie deshalb stets an «ihren» Baum.

Pferdepflegerin Larissa Häberli (Bild: PD)

Pferdepflegerin Larissa Häberli (Bild: PD)

Eine der beiden Jüngsten in der Runde, Larissa Häberli (20), ist auf einem Obstbetrieb aufgewachsen. «Schon als kleines Kind habe ich bei der Ernte mitgeholfen», erzählt sie. Das mache ich auch heute noch gerne, wenn es die Zeit erlaubt.

Köchin Michelle Sonderegger (Bild: PD)

Köchin Michelle Sonderegger (Bild: PD)

Ihre Altersgenossin Michelle Sonderegger (20) aus Aadorf ist Köchin – der Apfel ist für sie eine interessante, vielfältig zubereitbare Frucht: «Der Apfel ist ein wichtiger Teil der gesunden Ernährung», sagt sie. Ihr Lieblingsrezept: die Thurgauer Süssmostsuppe.

Sozialpädagogin Marina Andes (Bild: PD)

Sozialpädagogin Marina Andes (Bild: PD)

Marina Andes (25) hat einen kreativen Bezug zum Apfel: «Die Früchte-Schnitzereien meiner Kindergartenlehrerin haben mich fasziniert», erzählt die Sozialpäd­agogin. Mit den Kindern in ihrer Krippe schnitzt sie deswegen auch gerne Tierchen aus Äpfeln – beispielsweise Igel «mit Stacheln aus Nüssen und Rosinen als Augen.»

Logistikerin Nicole Ebneter (Bild: PD)

Logistikerin Nicole Ebneter (Bild: PD)

Nicole Ebneter (29) aus Roggwil wohnt und arbeitet mit ihrem Freund auf einem Obstbaubetrieb, wo sie mit Äpfeln arbeitet. «Wir haben mehrere Hoflädeli. Eines davon im Glarnerland, und bald führe ich ein weiteres im Rheintal», erzählt sie.

Medizinische Praxisassistentin Viviane Aeberhard (Bild: PD)

Medizinische Praxisassistentin Viviane Aeberhard (Bild: PD)

Viviane Aeberhard (25) ist schon mit der Frucht gross geworden: «Ich bin im Apfeldorf Altnau aufgewachsen», sagt sie. Für die medizinische Praxisassistentin war der Herbstmarkt immer ein Höhepunkt. Sie habe dann ihrer Mutter am Stand geholfen und in der schulischen Apfelwoche mitgewirkt. Heute begleitet der Apfel sie als Snack, Getränk oder Dekoration.

Die Wahl der Apfelkönigin findet am Wega-Samstag, dem 28. September, um 14.30 Uhr auf der TKB-Bühne statt.

Die Qual der Wahl

Die Apfelkönigin wird von der Jury aus den neun Sponsoren gewählt. Das sind: Patrick Stadler vom Thurgauer Obstverband, Hansruedi Gallmann von der Tobi Seeobst AG, Daniela Chieco von der Thurgauer Kantonalbank, Nicole Rohner von der Mosterei Möhl AG, Beat Etter von der Kybun AG, Mathias Kaufmann von Lidl Schweiz, Peter Brühlmann von der Landi Mittelthurgau, Thomas Brügger von der Garage Anton Brügger AG sowie die ehemaligen Apfelkönigin Nadja Anderes von Thurgau Tourismus. (red)