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Schwinger spielt den bösen Buben in Krimiserie «Wilder»

Der Homburger Schwinger und Landwirt Stefan Burkhalter spielt in der zweiten Staffel
der SRF-Krimiserie «Wilder» den Chauffeur und Bodyguard eines Drogenbosses.
Dinah Hauser
Stefan Burkhalter spielt Chauffeur und Bodyguard für einen Drogenboss. (Bild: PD)

Stefan Burkhalter spielt Chauffeur und Bodyguard für einen Drogenboss. (Bild: PD)

Für einmal beschützt und chauffiert er nicht Hausi Leuten­egger, sondern einen Drogenboss. Dies tut er in schwarzer Anzugsjacke und mit einem Kreuz um den Hals. In der zweiten Staffel der SRF-Krimiserie «Wilder» spielt Stefan Burkhalter auf der Seite der Bösen mit.

Der älteste aktive Schwinger dieser Saison hatte sich auf die Rolle eigentlich gar nicht beworben. «An einem Sonntag beim Bräteln habe ich um etwa 14 Uhr einen Anruf von der Regie bekommen», sagt der 44-Jährige. Falls er an einer Fernsehrolle interessiert sei, solle er ein Vorstellungsvideo per Whatsapp schicken. Dies tat er dann auch und knapp drei Stunden später hatte er die Zusage. Am folgenden Dienstag war dann auch schon der erste Drehtag im jurassischen Saignelégier.

«Es ging alles gut aneinander vorbei»

Da alles so plötzlich kam, musste der gelernte Landwirt die Organisation auf seinem Hof etwas umstellen. «Wir sind ein eingespieltes Team. Daher hat das wunderbar geklappt», sagt Stefan Burkhalter. Da die Schwingersaison sich dem Ende zuneigt, stünden auch keine Wettkämpfe an. «Es ging alles gut aneinander vorbei.»
Mit dem Auto hat der Bodyguard rund zweieinhalb Stunden bis zum Drehort.

Dort wurde er freundlich empfangen. «Sie haben mir sofort alles gezeigt», sagt Burkhalter. Auch für das leibliche Wohl sei immer gut gesorgt worden. «Und wenn man Fragen hatte, waren sie sehr bemüht, dass man eine Antwort bekommt.» Auch die Schauspielerkollegen seien sehr freundlich gewesen. «Da ich in der Schauspielszene nicht so bekannt bin, haben wir angefangen uns auszutauschen und kamen ins Gespräch», sagt Burkhalter. Die Stimmung sei «fascht familiär» gewesen.

Spielte schon in Schwingerfilm mit

Für Burkhalter ist das nicht die erste Erfahrung als Schauspieler vor der Kamera. Er war bereits im Schwingerfilm «Dinu» 2013 zu sehen. Diesmal hat er ein Drehbuch von über 600 Seiten erhalten. 17 davon betreffen seine Rolle als persönlicher Bodyguard des Drogenbosses. In einer Szene musste er mit dem Auto um die Kurve fahren und dann punktgenau vor der Kamera anhalten. «Das war eine schwierige Aufgabe. Da hat es schon fünf Anläufe gebraucht, bis die Szene gut war», sagt der 120-Kilo-Muskelmann.

Auch bei 30 Grad Aus­sentemperatur habe er aus filmtechnischen Gründen die Klimaanlage nicht einschalten dürfen. Wirklich keine leichte Aufgabe, bei der Hitze einen kühlen Kopf zu bewahren. Während die Basler Schauspielerin Sarah Spale für ihre Hauptrolle als Rosa Wilder in der ersten Staffel Berner Dialekt lernen musste, darf Burkhalter so sprechen wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Sein Boss aber redet Französisch oder Deutsch mit Akzent.

Burkhalters letzter Drehtag soll der Dienstag sein. Insgesamt war er dann an fünf Drehtagen dabei. Manche andere Schauspieler stehen länger vor der Kamera. Die Dreharbeiten für «Wilder» sollen gemäss Mitteilung des SRF noch bis Ende Jahr dauern. Die Ausstrahlung der zweiten Staffel der erfolgreichen Serie lässt noch etwas auf sich warten; sie ist auf Januar 2020 angekündigt.

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