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Schwinger schätzen die Kameradschaft

Am Freitagabend feierte der Thurgauer Kantonale Schwingerverband seinen Saisonschluss. Der Nachwuchs und die Aktiven haben mit Funktionären und Fans auf die Erfolge angestossen.
Monika Wick
Saisonabschluss des Thurgauer Schwingerverbandes zwischen Weinfelden und Märstetten: Sämi Giger (Mitte) war selbstverständlich auch anwesend. (Bild: Reto Martin)

Saisonabschluss des Thurgauer Schwingerverbandes zwischen Weinfelden und Märstetten: Sämi Giger (Mitte) war selbstverständlich auch anwesend. (Bild: Reto Martin)

Aufmerksam betrachtet ein kleines Mädchen ein Bild eines Schwingers in Siegerpose. Es scheint sie derart anzusprechen, dass sie ebenfalls die Arme in die Höhe reisst, ihre Position entsprechend der Abbildung korrigiert um danach einen leisen Jubelschrei auszustossen. Die Faszination des Schwingsports hat die Kleine genauso erfasst wie viele andere Besucher des Saisonschlusses des Thurgauer Kantonalen Schwingerverbands. Diesem gehören die Schwingerverbände Bodensee & Rhein, Unterthurgau, Hinterthurgau, Oberthurgau sowie der Schwing-Club am Ottenberg an.

Am Freitagabend rollte der Kantonale Schwingerverband für die Gäste vor dem Festzelt beim Feldhof zwischen Märstetten und Weinfelden buchstäblich den roten Teppich aus. Zum Auftakt des offiziellen Teils lässt Daniel Tschanz, technischer Leiter des kantonalen Nachwuchses, die Saison Revue passieren. «Ich beschränke mich auf die wesentlichen Anlässe, ansonsten könnte ich eineinhalb Stunden reden», erklärt er lachend. Tatsächlich ist es den Jungen mit Jahrgang 2001, 2002 oder 2003 gelungen, innerhalb der letzten Saison 133 Zweige sowie 11 Doppelzweige zu erringen.

Kollegen haben Tschanz nominiert und überrascht

«Die Thurgauer Delegation hat ihre Leistung vollends erbracht und ihre Stärke gezeigt», sagt Daniel Tschanz. Er selber wurde vor rund drei Wochen für sein Engagement als Nachwuchstrainer von der Vereinigung Thurgauer Sportverbände geehrt. Zur Wahl angemeldet wurde er von seinen Schwingerkollegen. «Die Nomination hat mich überrascht, es ist eine schöne Anerkennung», findet Tschanz.

Zu den erfolgreichen Zöglingen des Schwing-Clubs am Ottenberg gehört Aron Kiser. Der 17-jährige Märstetter durfte zum ersten Mal am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Landquart teilnehmen und zeigt sich zufrieden. «Schwingen ist ein grossartiger Sport», sagt Kiser, der mal einen Kranz gewinnen möchte.

Am Saisonabschluss des Thurgauer Schwingerverbandes wird auch der Nachwuchs geehrt. (Bild: Reto Martin)

Am Saisonabschluss des Thurgauer Schwingerverbandes wird auch der Nachwuchs geehrt. (Bild: Reto Martin)

Mit der gleichen Leidenschaft sind die Brüder This und Pirmin Kolb dabei. Der Grossvater der beiden war ebenfalls Schwinger und besuchte mit ihnen 2010 das Eidgenössische Schwingfest in Frauenfeld. «Danach stand für uns fest, dass wir auch schwingen wollen», sagen sie gleichzeitig. Pirmin hat sich im Frühling an der Schulter verletzt und musste eine Saison aussetzen. «Verletzungen kann es geben. Aufzugeben kommt für mich aber nicht in Frage», stellt der 17-Jährige klar. Sein Wunsch wäre es, einmal einen Kranz zu gewinnen, was ihn der Teilnahme an einem eidgenössischen Schwingfest einen Schritt näherbringen würde. This hingegen wünscht sich erst einmal einen guten Start bei den Aktiven, bei denen er im nächsten Jahr das erste Mal mitmachen darf.

Samuel Giger ist der stärkste Schwinger des Jahres

«Statistisch gesehen ist Samuel Giger der stärkste Schwinger in diesem Jahr», sagt Manuel Strupler. «Er hat an sechs Kranzfesten teilgenommen und alle sechs gewonnen», fügt der Technische Leiter der aktiven Schwinger in seiner Rede hinzu. Von ungefähr kommt sein Erfolg nicht. «Ich investiere einen grossen Teil meiner Zeit in den Schwingsport», erklärt Samuel Giger.

Einiges haben alle Schwinger gemeinsam: Sie schätzen die Kameradschaft und den fairen und respektvollen Umgang mit- und untereinander.

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