Schulgemeinde Stachen erhöht den Steuerfuss

Die Rechnung der Primarschulgemeinde schliesst mit einem Aufwandüberschuss ab. Im Schulbetrieb sind bereits alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, um Kosten zu reduzieren. Konsequenz ist ein erhöhter Steuerfuss.

Drucken
Teilen

(red) Die Rechnung 2018 der Primarschulgemeinde Stachen schliesst bei einem Aufwand von rund 1,2 Millionen Franken und einem Ertrag von 1,1 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von 121000 Franken ab. Das Ergebnis ist um rund 26100 Franken schlechter als budgetiert.

Nebst einem Wasserschaden im Untergeschoss des Schulhauses, welcher die Kosten der Schule Stachen im letzten Jahr zusätzlich belastete, fielen auch die Steuererträge bei den natürlichen Personen geringer aus als ursprünglich angenommen. Erfreulicherweise konnten aber bei den Grundstückgewinnsteuern höhere Einnahmen verzeichnet werden. Der Antrag der Schulbehörde, die Erfolgs- und Investitionsrechnung 2018 zu genehmigen, wurde von den Stimmbürgern an der Versammlung am Montagabend angenommen.

Ebenfalls stimmten diese zu, dass der Aufwandüberschuss der Erfolgsrechnung dem Eigenkapital belastet wird. Die Schülerzahlen in Stachen verharren seit einigen Jahren auf tiefem Niveau. Doch lässt die Bautätigkeit in den nächsten Jahren eine Zunahme an Kindern und Steuerzahlern vermuten.

An der Primarschule werden die Kinder in zwei Basisstufenklassen vom 1. bis zum 4. Schuljahr unterrichtet. Dazu werden zwei altersdurchmischte Klassen, eine 3./4. Klasse und 5./6. Klasse,geführt.

Zitrone ist ausgedrückt

Im Schulbetrieb sind bereits alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um Kosten zu reduzieren. Deshalb beantragte die Schulbehörde, den Steuerfuss von 55 Prozent auf 60 Prozent zu erhöhen. Dieser Antrag wurde an der Schulgemeindeversammlung angenommen und das Budget 2019 genehmigt. Elvira Tramontana Steiner wurde verabschiedet und Monika Gizanis als neues Mitglied der Rechnungsprüfungskommission gewählt.