Schulgemeinde Amlikon-Holzhäusern tritt Land für ein Trottoir an den Kanton ab

Die Stimmberechtigten heissen einen Landabtretung einstimmig gut. Sie bewilligen auch einen Kredit für eine neue Pellets-Heizung im Schulhaus.

Mario Testa
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Gut gelaunt vor Versammlungsbeginn: Schulpräsidentin Martina Erni, Schulpfleger Bruno Holzknecht und Vizepräsidentin Nicole Oehler.

Gut gelaunt vor Versammlungsbeginn: Schulpräsidentin Martina Erni, Schulpfleger Bruno Holzknecht und Vizepräsidentin Nicole Oehler.

(Bild: Mario Testa)

Die Budgetgemeindeversammlung ist eine kurze Sache. 29 Stimmberechtigte sitzen am Dienstagabend im kleinen Turnraum des Schulhauses Holzhäusern heissen innert 40 Minuten alle Anträge der Behörde einstimmig gut. In der kleinen Schulgemeinde mit 890 Stimmberechtigten kennt man sich.

«Sie sehen – äh, ihr seht, wir haben konstante Schülerzahlen», sagt Schulpräsidentin Martina Erni in ihren einleitenden Worten. Man duzt sich in Holzhäusern und freut sich gemeinsam über die stabilen Schülerzahlen.

«So können wir beide Schulhäuser halten, müssen aber auch keine neuen Bauen.»

Als erstes befinden die Stimmberechtigten über eine Landabtretung an den Kanton Thurgau. Dieses Jahr soll die Wilerstrasse in Amlikon saniert werden.

Alte Treppe muss dem Trottoir weichen

Um ein durchgängiges Trottoir auch auf der Hangseite der Strasse zu erstellen, braucht das Tiefbauamt 47 Quadratmeter Land der Schule. «Dort hat es eine Treppe zum Schulhaus, die aber kaum noch gebraucht wird. Die Schülerinnen und Schüler nützen andere Wege», erklärt Erni. «Wir finden auch in Anbetracht der Übersichtlichkeit und Sicherheit ist ein durchgehendes Trottoir gut. Deshalb empfehlen wir euch, der Landabtretung zuzustimmen.» Nach kurzer Diskussion genehmigt der Souverän das Geschäft, dafür fliessen vom Kanton 7000 Franken in die Kassen der Schule.

Mehr Fragen gibt es zur geplanten Erneuerung der Heizung im Schulhaus Amlikon. Dort soll die bisherige, überdimensionierte Schnitzelheizung durch eine Pellet-Heizung ersetzt werden.

«Wir haben mit unserer alten 100-KW-Heizung derzeit Mühe, die Grenzwerte einzuhalten. Deshalb haben wir verschiedene Alternativen geprüft»

erklärt Schulpfleger Bruno Holzknecht. «Wir haben in der Zwischenzeit auch beide Gebäude besser isoliert, nun reicht uns eine 60-KW-Heizung.» Wenig später sprechen die Anwesenden den 120000-Franken-Kredit gut.