Schüler tüfteln im Unterricht: Die Schule Ottoberg nimmt an der Tüftelwoche teil

In der Projektwoche erhielten die Kinder der Primarschule Ottoberg Inputs von Medien- und Informatik-Dozenten der PH Thurgau. Als erste Schule im Thurgau hat sie sich für das Projekt angemeldet.

Werner Lenzin
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PH-Dozentin Michaela Feurle unterstützt Jessica, Kim und Céline beim Aufbau eines Stromkreises.

PH-Dozentin Michaela Feurle unterstützt Jessica, Kim und Céline beim Aufbau eines Stromkreises.

Bild: Werner Lenzin

Gespannt und erwartungsvoll sitzen die 13 Mädchen und Buben der dritten und vierten Klasse an ihren Zweiertischen – in der vergangenen Schulwoche vor den Herbstferien. Sie haben bereits Erfahrungen gemacht mit einem Elektroquiz und dem Aufbau von Stromkreisen mit Schaltern und Lämpchen.

Die Schule Ottoberg gehört zu den ersten im Thurgau, welche sich für das Projekt «Tüftelwoche» angemeldet haben. Alex Bürgisser, Dozent an der Pädagogischen Hochschule (PH) Thurgau sagt:

«Wir wollen den Medien- und Informatikunterricht schon auf dieser Schulstufe fassbar machen und das Verständnis für die Informatik fördern.»

Die Industrie- und Handelskammer hat das Projekt initiiert und unterstützt es finanziell. «In Zusammenarbeit mit der Fachstelle NaTech der PH Thurgau wollen wir bewirken, dass sich die Kinder schon früh für naturwissenschaftliche Themen interessieren», sagt IHK-Direktor Jérôme Müggler.

Schalter, Schaltkreise und Motore

Zurück im Ottoberger Schulzimmer. Von PH-Dozentin Michaela Feurle erhalten die Schüler nach der Repetition der wichtigsten Teile und Symbole rund um den Stromkreis weitere Aufgaben: Selbständig und überraschend schnell lösen die Teams die Aufgaben mit Schaltern, Schaltkreisen und Motoren. Später lernen sie auch erste Schritte im Programmieren.

Auch die Schüler der Basisstufe arbeiten an der Tüftelwoche der PH Thurgau. Sie sind Pilotklasse und die erste Schule im Thurgau, die sich mit diesem Thema beschäftigt.

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