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Schüler der Region Altnau fertigen Bänkli und Liegen

Aus Anlass des 100-Jahr-Jubiläums des Gewebevereins realisierte die Oberstufe mit Handwerkern das Projekt «Vom Baum zur Ruh».
Hana Mauder Wick
Probesitzen am Güttinger Hafen: Untere Reihe: Dirk Fenners, Jürg Rutishauser, Patrick Küng und Anette Neuweiler. Obere Reihe: Mathias Walser, Roland Roth, Markus Weber, Guido Koller, Urs Fuchs und Jürg Hausammann. (Bild: Hana Mauder Wick)

Probesitzen am Güttinger Hafen: Untere Reihe: Dirk Fenners, Jürg Rutishauser, Patrick Küng und Anette Neuweiler. Obere Reihe: Mathias Walser, Roland Roth, Markus Weber, Guido Koller, Urs Fuchs und Jürg Hausammann. (Bild: Hana Mauder Wick)

Zwei Wochen lang hiess es «Ärmel hochkrempeln» für die 68 Schüler der dritten Oberstufe im Sekundarschulkreis Altnau. In zwei Projektwochen sägten, hämmerten und schraubten sie 30 Sitzbänke und zehn Liegen. Die Sitzgelegenheiten werden in den vier Gemeinden, die zum Gewerbekreis Altnau gehören, künftig zum Platznehmen einladen. In Langrickenbach am Bach, in der Badi Münsterlingen und in den Häfen von Altnau und Güttingen.

Dreh- und Angelpunkt des Projektes ist das 100-Jahr-Jubiläum des Gewerbevereins Kreis Altnau. Sieben Handwerksbetriebe haben die Schüler mit Rat, Tat und Material begleitet: Die Waldkooperation Güttingen, die Sägerei Rutishauser, Rutishauser Innenausbau, Waldhof Holzbau, Walser-Bau, Roland Roth-Straub GmbH und Häberlin Fenners. Sie trafen sich alle am Montag zur «Sitzprobe» im Güttinger Hafen.

Die zündende Idee stammt vom Güttinger Roland Roth.

«Wir wollten etwas schaffen, was über das 100-Jahr-Jubiläum hinaus Bestand hat»

sagte er. «Für die Schüler war es eine packende Gelegenheit, Einblicke in verschiede handwerklichen Berufe zu sammeln», meinte Lehrkraft Patrick Küng.

Im Schulterschluss mit den örtlichen Betrieben flogen die Späne: Vom Fällen eines Baumes bis zum fertigen Bänkli galt es, anspruchsvolle Arbeitsschritte zu bewältigen. «Wir haben darauf geachtet, dass alle Teilnehmer mindestens einmal anpacken durften», sagte Küng.

Ein Film über die verschiedenen Etappen

Zwei Kubikmeter Mondholz – eine Spende der Waldkooperation Güttingen – wurden verarbeitet. 900 Kilogramm Eisen mussten zugeschnitten und gebogen, 4000 Löcher in Holz und Stahl gebohrt und mit 2000 Schrauben verbunden werden. Die Arbeitsetappen haben die Jugendlichen auf Film gebannt. Der pensionierte Lehrer Christoph Schwager begleitete die Umsetzung des Filmprojektes. Der 18-Minuten-Film wird an der Gewerbeausstellung vom 24. bis 26. Mai im Zelt gezeigt.

«Der Gewerbeverein Kreis Altnau ist in der Region verwurzelt. Wir möchten in allen Gemeinden Präsenz zeigen. Das ist mit diesem Projekt schön gelungen», sagte Markus Weber, Präsident des Gewerbevereins.

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