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Schreibfehler mit Folgen bei den Stadtratswahlen in Amriswil

Bei den Stadtratswahlen stehen zwei Kandidaten mit ähnlich geschriebenem Nachnamen zur Wahl. Das könnte zu mehr ungültigen Stimmen führen als üblich.
Rita Kohn
Die historische Wahlurne im Stadthaus. (Bild: Manuel Nagel)

Die historische Wahlurne im Stadthaus. (Bild: Manuel Nagel)

Beat Maier blickt mit Sorge auf die Stadtratswahlen vom 10. Februar. Der Kandidat der CVP befürchtet, dass es für einmal überdurchschnittlich viele ungültigen Stimmen geben könnte. Grund dafür ist die Namensverwandtschaft zum FDP-Kandidaten Stefan Mayer. «Ein Schreibfehler kann weitreichende Folgen haben», sagt Beat Maier.

Dass es viele Wählerinnen und Wähler gibt, die anstelle des einen Maiers oder Mayers den anderen wählen, weil sie über die Namensähnlichkeit stolpern, glaubt Stadtschreiber Roland Huser nicht. Durch den Vornamen seien die Kandidaten klar zu unterscheiden. Die Konstellation mit den beiden ähnlich geschriebenen Namen sei sehr selten, betont Roland Huser. Ganz von der Hand zu weisen, dass es ein paar ungültige Stimmen mehr geben könnte, sei es aber nicht, sagt Huser. «Die Stimme muss einwandfrei zuzuordnen sein, sonst ist sie ungültig.»

Wer sichergehen will, schreibt die Nummer dazu

Schreibe also jemand Beat Mayer oder Stefan Maier auf den Wahlzettel, sei nicht klar, ob er nun den CVP- oder den FDP-Kandidaten meine. Deshalb würde diese Stimme nicht gezählt. Anders sähe es aus, wenn da Beat Meier stünde oder eben Stephan Meyer. Das bedeutet: Nicht jeder Schreibfehler hat dieselben Auswirkungen.

Für Roland Huser ist klar: Wer ganz sicher gehen will, dass seine Stimme gezählt werden kann, schreibt zum Namen auch Nummer des Kandidaten dazu. Damit kann mit grosser Wahrscheinlichkeit klar zugeordnet werden, wem nun die Stimme gilt. Pflicht, die Nummer aufzuführen sei es aber nicht. «Die entsprechende Linie ist dafür da, dass das Wahlbüro die Nummer einsetzen und die Stimme in den PC einlesen kann. «Wer sie schon aufschreibt, erleichtert dem Wahlbüro die Arbeit.»

Bei einem Fehler ist nicht alles ungültig

Roland Huser betont, dass bei einer unklaren Stimmabgabe beim einen oder anderen Kandidaten nicht automatisch der ganze Wahlzettel ungültig ist. «Das betrifft dann nur die entsprechende Linie.» Das Auszählen der Stimmen am 10. Februar ist aufwendig. Nebst dem Wahlbüro ist eine ganze Reihe von Angestellten der Verwaltung damit beschäftigt, die Namen zu erfassen und eine Wahlliste zu erstellen.

Wann die Ergebnisse zur Verfügung stehen werden, kann Roland Huser noch nicht sagen. Er erklärt, dass das von vielen Faktoren abhängt. Nicht zuletzt von der Stimmbeteiligung. Ausserdem sind es nicht nur die künftigen Stadträte, die beim Urnengang bestimmt werden, es steht auch der zweite Wahlgang für den Stadtpräsidenten an sowie Sachthemen auf lokaler und nationaler Ebene.

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