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Schönholzerswilen hat eine Fusion im Blick

Die Stimmberechtigten befürworten, den Zusammenschluss mit drei Kirchgemeinden weiterhin zu prüfen.
Monika Wick
Benjamin Stalder will nur das Beste für seine Kirchgemeinde und klärt bei den Stimmberechtigten ab, ob eine Fusion dies wäre. (Bild: Monika Wick)

Benjamin Stalder will nur das Beste für seine Kirchgemeinde und klärt bei den Stimmberechtigten ab, ob eine Fusion dies wäre. (Bild: Monika Wick)

Es scheint, als kämpfen die katholischen Kirchgemeinden rund um Schönholzerswilen mit Personal und Geld. Die Folge davon: «Die Kirchgemeinden Bussnang, Leutmerken und Wertbühl werden in den nächsten drei Jahren fusionieren», sagte Benjamin Stadler, Präsident der katholischen Kirchgemeinde Schönholzerswilen.

Im Rahmen der Rechnungs- und Budgetversammlung im Schönholzerswiler Gemeindehaus bringt er dieses Thema auf den Tisch. Als Hauptgrund für die Fusion nennt der Präsident den Mangel an Behördenmitgliedern in den anderen Gemeinden.

Keine finanziellen Probleme

Mit diesem Problem hat die Schönholzerswiler Behörde momentan nicht zu kämpfen. Auch finanziell steht die kleine Kirchgemeinde gut da. «Dennoch sind wir hellhörig geworden, als das Thema am Visionstag des Pastoralraums Nollen – Lauchetal – Thur auf den Tisch kam», fügt Stadler hinzu.

Bereits haben laut dem Präsidenten weitere Gespräche stattgefunden, die aufzeigten, dass auch die Schönholzerswiler im neuen Gebilde willkommen wären. Als Vorteile für die eigene Gemeinde nennt er höhere Steuereinnahmen, einen tieferen Steuerfuss sowie den Wegfall des Finanzausgleichs, was der Kirchgemeinde ein eigenständigeres Wirken ermöglicht.

Behörde setzt positives Zeichen

«Die Behörde würde eine Fusion begrüssen. Ich betone jedoch, dass noch keine Entscheidung getroffen ist. Wir möchten von euch lediglich wissen, ob wir die Angelegenheit weiterverfolgen sollen oder nicht», sagte er. Nach einigen Wortmeldungen erteilten die 14 Stimmberechtigten, was einer Stimmbeteiligung von rund sechs Prozent entspricht, mit zwei Enthaltungen den Auftrag, einen Zusammenschluss weiterhin zu prüfen.

Die Zahlen des Abends:

Die Rechnung 2018 wird von Pfleger Matthias Wick präsentiert. Sie schliesst ab mit einem Ertrag von rund 194000 Franken gegenüber einem Aufwand von rund 175000 Franken. Dies ergibt einen Ertragsüberschuss von rund 19000 Franken. Das Budget 2019 sieht einen Vorschlag von 5000 Franken vor. Die anwesenden Stimmberechtigten, welche 6 Prozent ausmachen, stimmen der Rechnung sowie dem Budget einstimmig zu. Ebenfalls befürworten sie einstimmig die Senkung des Steuerfusses um ein Prozent auf das Rechnungsjahr 2020. (mwg)

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