Schönholzerswilen
1,6 Millionen für das Pfarrhaus in Schönholzerswilen

Am Sonntag haben die Stimmberechtigten der Evangelischen Kirchgemeinde Schönholzerswilen das Budget 2021 bewilligt. Sie machen auch den Weg frei für einen umfassende Sanierung des Pfarrhauses.

Mario Testa
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Das Pfarrhaus der Evangelischen Kirchgemeinde Schönholzerswilen kann für 1,6 Millionen Franken saniert werden.

Das Pfarrhaus der Evangelischen Kirchgemeinde Schönholzerswilen kann für 1,6 Millionen Franken saniert werden.

Bild: PD

In einer schriftlichen Abstimmung hat der Souverän der Evangelischen Kirchgemeinde Schönholzerswilen am Sonntag über drei Geschäfte befunden. 126 der 633 Stimmberechtigten taten ihre Meinung kund, somit lag die Stimmbeteiligung bei rund 20 Prozent.

Zum regulären Traktandum des Budgets 2021 sagten 117 Stimmende Ja, nur acht lehnten den Antrag ab. Im Budget rechnet die Kirchenvorsteherschaft für das laufende Kirchenjahr bei Einnahmen von knapp 425'000 und Ausgaben von knapp 460'000 Franken mit einem Defizit von rund 35'000 Franken bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 30 Prozent.

Fliegenplage und schlechte Isolation im alten Haus

300 Jahre alt ist das Pfarrhaus der Evangelischen Kirchgemeinde Schönholzerswilen. Es ist zu gross für eine einzige Pfarrwohnung, dazu schlecht isoliert und obendrauf kommt eine Fliegenplage im Innern des Gebäudes. Deshalb soll es nun von innen isoliert und in drei Wohnungen mit Pfarrbüro und Besprechungsraum umgebaut werden. Zwei der Wohnungen sollen künftig vermietet werden und so auch Gelder für die Finanzierung des Umbaus zurück fliessen.

In den vergangenen Monaten, nach Genehmigung des Projektierungskredits über 50'000 Franken im vergangenen Jahr, hat die Baukommission und die Kirchenvorsteherschaft ein Umbau- und Sanierungsprojekt für 1,6 Millionen Franken ausgearbeitet. Laut einem externen Betriebsökonomen sei dieser Kredit zwar ein grosser Brocken für die Kirchgemeinde, aber aus finanzieller Sicht tragbar, ohne das Eigenkapital ins Minus fallen zu lassen. Die Kirche darf auch auf Zuschüsse der Thurgauer Landeskirche, der Gemeinde sowie der Denkmalpflege hoffen.

Mit 106 Ja- zu 19 Nein-Stimmen haben die Stimmberechtigten den Kredit am Sonntag deutlich gut geheissen. Baukommissionspräsident Fredy Oettli und die Kirchenvorsteherschaft können sich nun als Nächstes an die öffentliche Auflage der Baupläne machen.

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