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Schmusemelodien und jazzige Klänge der Musikgesellschaft Sulgen

Unter dem Titel «Am Sepp sini Chatz» bot die Musikgesellschaft einen Querschnitt durch die dem Stubentiger gewidmete Musik.
Erwin Schönenberger
Katzen und Hühner musizieren auf der Bühne. (Bild: Erwin Schönenberger)

Katzen und Hühner musizieren auf der Bühne. (Bild: Erwin Schönenberger)

Ein fast voller Auholzsaal belohnte die Musikgesellschaft Sulgen für die originelle Themenwahl für ihre Unterhaltungskonzerte vom Wochenende. Für die Katz war allerdings diese Musik nicht. Im Gegenteil, das Thema wurde so vielfältig und gekonnt musikalisch dargeboten, dass es nicht nur unterhaltend, sondern richtig mitreissend war. Den Auftakt zum samstäglichen Konzert machte allerdings die «Bläserklasse 18+», in der erwachsene Musikantinnen und Musikanten aus dem ganzen Kanton unter der Leitung von Daniela Schümperli zeigten, dass es auch Spass machen kann, wenn man im fortgeschrittenen Alter neu oder wieder Musik zu machen beginnt.

Die Katze ist immer präsent

Doch dann ging es los mit der musikalischen Geschichte rund um die Katze, die auch im Lied «Am Sepp sini Chatz» eine zentrale Rolle spielt. Das gut besetzte Blasorchester bot unter der bewährten und engagierten Leitung von Daniela Schümperli einen Querschnitt von Musikstücken, die dem beliebten Haustier gewidmet war. Da gab’s aber nicht nur Schmusemelodien, sondern auch jazzige Klänge, die das Publikum begeisterten und zeigten, wie vielfältig Blasmusik sein kann. Neben volkstümlichen Stücken wie der «Hühnerpolka» sorgten Melodien aus dem Musical Cats oder der «Blues For A Killed Kat» für ein bunt gemischtes Programm. Das liess musikalisch keine Wünsche offen und zeigte, auf welch hohem musikalischen Stand die Musikantinnen und Musikanten aus Sulgen sind.

Gerüstet für das «Kantonale»

Mitten im unterhaltenden Musikprogramm platzierte die MG Sulgen auch das Selbstwahlstück für die Teilnahme am Kantonalen Musikfest von Anfang Juni in Kradolf-Schönenberg. Mit der Komposition «Dogon» von Kevin Houben wählten die Sulger eine Komposition aus, die auf musikalische Weise in das westafrikanische Dogontal entführt. Das Stück, vom Orchester überzeugend interpretiert, entführt die Zuhörer mit seinen geheimnisvollen Akkorden und Melodien in diese exotische Kultur. Wenn das Orchester das Werk so überzeugend interpretiert wie am Unterhaltungskonzert, dürften hohe Noten zu erwarten sein. (sbe)

Katzen, Hühner und andere Tiere

Im zweiten Konzertteil setzten die fröhlichen Akteure auf der Bühne mit originellen Kostümen noch einen drauf. Da entdeckte man neben einigen Hühnern auch andere lustige Verkleidungen. Natürlich durfte dabei auch die aus dem Lied bekannte Katze «Kunigunde» nicht fehlen. Zwar «ausgestopft» verfolgte sie aber aus ihrer Transportbox das bunte Geschehen auf der Bühne. Als Höhepunkt war das Publikum gar aufgerufen, das Lied vom «Sepp siner Chatz» mitzusingen.

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