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Schellen-Urslis Kollegen treffen sich an der Wega in Weinfelden

Die Gastregion Engadin Samnaun Val Müstair präsentierte sich an der Wega mit einem Chalandamarz-Umzug durch das Messegelände.
Sabrina Bächi
Die Kinder aus der Gastregion Engadin Samnaun Val Müstair spazieren mit ihrem Lehrer Chasper Stuppan zum Marktplatz in Weinfelden. (Bild: Andrea Stalder)

Die Kinder aus der Gastregion Engadin Samnaun Val Müstair spazieren mit ihrem Lehrer Chasper Stuppan zum Marktplatz in Weinfelden. (Bild: Andrea Stalder)

Kinder, die in einem Umzug durchs Stadtzentrum laufen, sind in Weinfelden nichts Neues. Dass die Kinder jedoch in blauen Sennenkutteli, mit roten Mützen und Halstüchern sowie grossen Kuhglocken an der Wega durch die Gassen ziehen, ist aussergewöhnlich. Die Gastregion Engadin Samnaun Val Müstair präsentierte sich am Samstag mit einem Chalandamarz-Umzug den Wega-Besuchern.

Mit lautem Geläut laufen die Kinder vom Bahnhof zum Stand der Gastregion auf dem Marktplatz. Wie aus dem Bilderbuch «Schellen-Ursli» entsprungen, mutet der Umzug an. Höhepunkt sind jedoch die Lieder, welche die rund 20 Kinder in Rätoromanisch im Jauer-Idiom aus dem Val Müstair zum Besten geben.

Traditionelle Lieder zum Chalandamarz

Die Kinder läuten ihre Glocken auf dem Marktplatz. (Bild: Andrea Stalder)

Die Kinder läuten ihre Glocken auf dem Marktplatz. (Bild: Andrea Stalder)

Lehrer Chasper Stuppan, als einziger mit rotem Sennenhemd, weist die Kinder in der Muttersprache an, einen Halbkreis zu bilden. Es sind traditionelle Chalandamarz-Lieder, die vorgetragen werden. Auch wenn die Zuhörer nur gelegentlich einige Worte verstehen, berührt die Darbietung viele Zuhörer. «Mega härzig», sagt eine Besucherin.

Viele zücken ihr Handy, um das Gebotene zu filmen und zu fotografieren. Chaspar Stuppan erklärt:

«Das Beste für uns am Chalandamarz, also am 1. März, ist jeweils, dass wir frei haben.»

Alexandra Beck, Präsidentin Stadtparlament Weinfelden. (Bild: Andrea Stalder)

Alexandra Beck, Präsidentin Stadtparlament Weinfelden. (Bild: Andrea Stalder)

Alexandra Beck, Präsidentin des Weinfelder Stadtparlaments, versucht fast vergeblich, Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Regionen zu finden. Schliesslich sind etwa der Tourismus oder auch der Wintersport im Mittelthurgau nie so ausgeprägt vorhanden wie im Engadin. Doch zwei Dinge, sagt Beck, seien gleich: «Es ist der Genuss, den beide Regionen hochhalten und es sind die Menschen, die sich für ihre Region engagieren.»

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