Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Sanierungsarbeiten im Bischofszeller Alters- und Pflegeheim Sattelbogen

Das von einem Verein geführte Regionale Alters- und Pflegeheim Sattelbogen wappnet sich für die Zukunft. Das im Januar begonnene Sanierungsprojekt umfasst sämtliche Pflegeabteilungen und die Küche. Die Kosten betragen 9,5 Millionen Franken.
Georg Stelzner
Verschaffen sich im Westflügel des Gebäudekomplexes einen Überblick über den Stand der Bauarbeiten: Institutionsleiter Carlo S. Hirschhorn, Vereinspräsident Walter Bollier sowie Projekt- und Bauleiter Dominique Büchi. (Bilder: Donato Caspari)

Verschaffen sich im Westflügel des Gebäudekomplexes einen Überblick über den Stand der Bauarbeiten: Institutionsleiter Carlo S. Hirschhorn, Vereinspräsident Walter Bollier sowie Projekt- und Bauleiter Dominique Büchi. (Bilder: Donato Caspari)

Seit der Einweihung sind drei Jahrzehnte vergangen und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Regionale Alters- und Pflegeheim Sattelbogen in die Jahre gekommen ist.

Für Walter Bollier, Präsident des Vereins Sattelbogen, ist der Handlungsbedarf unbestritten, will man den Bewohnern doch auch in Zukunft zeitgemässe Lebensbedingungen bieten.

Nachdem das Erdgeschoss bereits 2013 renoviert worden ist, kommen nun in einer ersten Etappe jene drei Stockwerke an die Reihe, auf denen die Pflegeabteilungen untergebracht sind.

«Die Sanierungsarbeiten werden bei Vollbetrieb ausgeführt», weist Walter Bollier auf eine Besonderheit hin. Möglich sei dies jedoch nur, weil im benachbarten Neubau genügend Betten zur Verfügung stünden, welche die betroffenen Bewohner vorübergehend benützen könnten. Das habe eine intensive, mehrjährige Planung erfordert, betont Bollier.

Rücksichtnahme auf Heimbewohner

Als Leiter der Institution liegt Carlo S. Hirschhorn das Wohl der Bewohner besonders am Herzen. «Wir informieren rechtzeitig über bevorstehende Arbeiten und achten darauf, dass es genügend Ruhezeiten gibt», führt Hirschhorn aus.

Da vor allem der Lärm zum Problem werden kann, würde man für Zeiten, in denen die Belastung besonders gross ist, Kopfhörer verteilen. Die Bewohner wissen solche Bemühungen zu schätzen, wie Hirschhorn bestätigt: «Sie reagieren auf die zeitweilige Beeinträchtigung der Lebensqualität meist gelassen und verständnisvoll.»

Zwei Etappen in diesem Jahr

Dominique Büchi, der als Projekt- und Bauleiter verantwortlich zeichnet, geht davon aus, die erste, den Westflügel betreffende Etappe termingerecht bis Juni abschliessen zu können. Es gebe im Moment eine geringfügige Verzögerung, die aber kein Problem darstelle.

Die zweite Etappe werde den Südwestflügel betreffen und solle bis Ende November und damit rechtzeitig vor Beginn der Weihnachtszeit erledigt sein. Fortgesetzt und geschlossen wird das Sanierungsprojekt im Jahr 2020.

Aussenansicht des Westflügels: Das Baugerüst weist auf die laufenden Sanierungsarbeiten hin.

Aussenansicht des Westflügels: Das Baugerüst weist auf die laufenden Sanierungsarbeiten hin.

Wohnbereich nach Süden ausrichten

Gemäss Dominique Büchi sollen dann in der Zeit von Januar bis November alle Aufenthaltsräume renoviert sowie vier Bewohnerzimmer in zusätzliche Lokalitäten zum Speisen und Verweilen umgewandelt werden.

Zudem sei geplant, die Infrastruktur auf die Nordseite und den Wohnbereich nach Süden hin auszurichten. «Auch diese Massnahme wird dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Bewohner zu ver- bessern», erklärt Bollier.

Eine Einrichtung mit Hotelstandard

Ein Heim mit Hotelstandard Carlo S. Hirschhorn, der Ende 2019 seinen Ruhestand antreten wird, ist erfreut, sich aus einem Heimbetrieb zurückziehen zu können, der für die nächsten Jahrzehnte allen Anforderungen genügen wird.

Stolz verweist Hirschhorn darauf, dass künftig alle Zimmer über vollwertige, IV-gerechte Nasszellen, ein Pflegebett, WLAN und ein TV-Gerät verfügen werden.

«Natürlich haben die Bewohner auch die Möglichkeit, eigene Möbel mitzubringen und Bilder aufzuhängen», ergänzt Hirschhorn. Der Sattelbogen werde auch mehr Einbettzimmer anbieten können. Dies entspreche dem Wunsch künftiger Generationen, sei aber auch eine Folge der immer komplexer werdenden Pflegesituationen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.